Wie bereiten Sie sich auf bevorstehende Katastrophen Szenarien vor?
...lautete die Frage, die wir unseren Lesern in den letzten Tagen gestellt hatten.
Die Ergebnisse liegen nun vor. Keine Über- raschung für mich, da ich davon ausgehe dass die meisten Menschen doch noch etwas ihren gesunden Menschenverstand nutzen, sobald Ihnen eine ausreichende Anzahl von Informationen vorliegen. Insgesamt haben sich 365 Leser an der Umfrage beteiligt.
Hier die Ergebnisse im Detail:
65 % unserer Leser bereiten sich auf die möglicherweise bevorstehenden Katastrophen-szenarien, zumindest einmal durch Eigenmittel, in der Versorgung
vor. Fast
30 % mit mehr als 1.000 €. 17 % geben weniger als 500 € aus und nur 12 % glauben, das nichts geschehen wird. 20 % hoffen darauf dass irgendjemand, in diesem Falle das Universum, etwas tut.
Im Umkehrschluss bedeutet dieses Ergebnis aber auch, das im Falle eines Falles
32% nicht vorbereitet sind und vom Rest mit aufgefangen werden müssen. In der gesamten Bevölkerung sieht das im Schnitt sehr übel aus, da dem Großteil unserer Leser etwas mehr Informationen zur Verfügung stehen. Laut der neuesten KIT Studie, die Ende April dem Bundestag vorgestellt wurde, sind
gerade einmal 5,4 % der Deutschen mit Lebensmittel-vorräten für mehr als 8 Tage ausgestattet. In Anbetracht dieser Zahl kann ich nur hoffen, dass die 12% Recht behalten, denn im Falle eines Falles wären über 90% auf Fremdver-sorgung angewiesen, die dann leider nur für wenige Stunden oder Tage ausreichen wird.
Von einigen Lesern weiss ich, dass sie mittlerweile weitgehend Autark leben. Denen kann man nur gratulieren, wobei Sie sich vermehrt darüber Gedanken machen müssen, wie sie Ihren kleinen, gut gefüllten Garten denn
vor Plünderungen schützen wollen?
Im Laufe der letzten Zeit, insbesondere durch die Vorbereitungen auf meine
Seminare musste ich vermehrt feststellen, das
ein bisschen Vorbereitung so gut wie gar keine Vorbereitung ist. Am Anfang hatte ich geglaubt, es sei damit getan mir eine Kiste Langzeit- Lebensmittel zu kaufen und diese in den Keller zu stellen. Die Frage stellte sich aber sofort, woher bekomme ich das Wasser für die Zubereitung? Also war zusätzlich ein Wasserfilter angesagt. Die nächste Frage war, auf welcher Feuerstelle kann ich dies denn zubereiten?. Also musste ein Kocher her. Ich fühle mich erst einmal etwas sicherer.
An Fragen, wie Fluchtgepäck, einen Fluchtplan, Kommunikationsmöglichkeiten, finanzielle Überbrückung mit akzeptierten Zahlungsmitteln, Selbstverteidigung, Überlebensstrategien außerhalb meines Gebäudes, einen sicheren Fluchtort und vieles mehr, hatte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht gedacht. - Großer Fehler, wie sich nun herausstellte -
Fehlt in Ihrer Vorbereitungsstrategie nur ein einziges Element wird möglicherweise dadurch Ihre gesamte Vorbereitung instabil oder komplett zusammenbrechen. Denn was nützt es Ihnen, wenn Sie an wirklich fast Alles gedacht haben, nur nicht daran, dass Sie sich am Tag des Eintritts einer Katastrophe möglicherweise nicht dort aufhalten, an dem Ihre Vorräte lagern oder dieser Ort nicht zu den sicheren Orten gehört?
Warum schreibe ich das alles: Weil sich all diejenigen, die sich ein bisschen vorbereitet haben, in einer
trügerischen Sicherheit wähnen die keine Sicherheit ist. Sie können also nur hoffen, dass wirklich nichts geschieht und bis dahin ihr Gewissen ein klein bisschen beruhigen. Sofern Sie jedoch Verantwortung für andere Menschen tragen, als Vater, als Mutter oder auch als Kind Ihrer greisen Eltern gegenüber, sollte man sich über dieses Thema, gerade in den sich zuspitzenden Zeiten der letzten Monate etwas mehr Gedanken machen als über den nächsten Mallorca Urlaub.
Es ist aber allgemein bekannt, dass die Mehrzahl der Deutschen sich mehr Gedanken über ihre nächste Urlaubsplanung machen, als über Ihre eigene Lebensplanung. Ebenso sieht es so aus, dass die meisten Menschen mehr Geld für ihren Flachbildschirm im Wohnzimmer ausgeben, als für ihre Überlebenschancen in einem Krisenfall. Darüber sollte man einmal nachdenken.
- Der Staat wirds schon richten, gilt in diesem Falle nicht - (sonst ja auch nicht)
Einige Berufsskeptiker werden wieder sagen: Der will ja nur seine
Seminare verkaufen. Ja, aber nicht um damit Millionär zu werden, denn damit sind meist nur die Kosten gedeckt, sondern um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich wirklich
sinnvoll und umfassend vorzubereiten, ohne noch 2 Jahre lang Bücher lesen zu müssen und alles doppelt kaufen zu müssen, da ich erst den billigen Schrott kaufte, der mir mein Leben aber nicht retten kann.
Dafür reicht möglicherweise die Zeit die bis zum Crash bleibt, nicht mehr aus.
Das nächste, vorerst
letzte Seminar für dieses Jahr, wird am
kommenden Samstag den 16. Juli in Nürnberg stattfinden. Einige Plätze sind noch frei. Kurzentschlossene können sich auch kurzfristig noch
anmelden und vor Ort in bar die Teilnahmegebühr zahlen.
Beginn 9:30 Uhr Ende ca. 18.00 Uhr
Dort werde ich Ihnen anhand meiner eigenen Vorbereitungen zeigen, wie man sich in der Praxis mit überschaubarem finanziellen Einsatz auf viele Eventualitäten vorbereiten kann.
Sie sind herzlich willkommen. Allen anderen drücke ich die Daumen, dass wirklich nichts geschieht.