In der heutigen schnelllebigen Konsumgesellschaft ist das Phänomen der "geplanten Obsoleszenz" – der absichtlichen Verkürzung der Lebensdauer von Produkten durch die Hersteller – ein kontroverses und zunehmend diskutiertes Thema. Diese Praxis, die darauf abzielt, den Verbrauchernachfrage nach neuen Produkten zu steigern, wirft wichtige Fragen hinsichtlich Ethik, Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz auf.
Historischer Kontext
Der Begriff "geplante Obsoleszenz" tauchte erstmals in den 1920er Jahren auf, als Unternehmen begannen, Produkte mit einer absichtlich verkürzten Lebensdauer zu entwickeln, um wiederholte Käufe zu fördern. Ein klassisches Beispiel ist die Glühbirne, deren Lebensdauer in den 1920er Jahren durch ein Kartell künstlich verringert wurde.
Formen der geplanten Obsoleszenz
1. **Technische Obsoleszenz:** Hierbei werden Geräte so entworfen, dass sie nach einer bestimmten Zeit nicht mehr funktionieren. Beispielsweise könnten Batterien in Smartphones eingebaut sein, die nicht ersetzt werden können.
2. **Software-Obsoleszenz:** Durch Software-Updates, die auf älteren Geräten nicht mehr laufen, werden diese effektiv unbrauchbar gemacht.





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