22. September 2010

GLOBAL ERUPTION - Die Sonne ist wieder aktiv

GLOBAL ERUPTION: Heute Morgen zwischen 0230 und 0600 Uhr UT, brach auf der nördlichen Halbkugel der Sonne ein Tumult an Aktivitäten aus. Mindestens zwei magnetische Sonnenflecken wurden instabil und brachen aus. Der besonders helle koronale Massenauswurf (CME) ist im Video der NASA schön zu sehen (SOHO Film). Klicken Sie auf das Bild, und sehen sich den Zeitraffer-Film von Solar Dynamics an - und achten Sie auf die eingekreisten Regionen:
Der Ausbruch erinnert an das globale Ereignis des 1. August, der einen massiven CME in Richtung Erde schleuderte und Polarlichter in den USA südlich von Iowa auslöste. Dieses Mal jedoch wird die CME die Erde verpassen. Es sei denn, die Richtung ändert sich wieder natürlich dreht ab), so sollte es dann keine geomagnetische Aktivität geben.

Sonnenstürme können Ihre Richtung wechseln - Die Überraschung für alle Forscher.


Zuerst hatte man an einen Fehler geglaubt, aber nun ist es gewiss. Sonnenstürme bewegen sich nicht wie bisher immer angenommen in einer geradlinigen Richtung, sondern sie können unerwartet die Richtung verändern, massiv beschleunigt werden und so mit einer noch stärkeren Kraft geomagnetische Stürme auf der Erde auslösen. 

Das sind die neuesten Erkenntnisse der 3D-Daten der NASA-Satelliten "STEREO". Für uns bedeutet dies, eine möglicherweise drastisch reduzierte Vorwarnzeit um Stromnetze und Kommunikationssatelliten abzuschalten. lesen Sie den vollen Artikel der NASA hier in englisch




A coronal mass ejection (CME)
observed by STEREO Dec. 2008



Solar Storms can Change Directions, Surprising Forecasters 

Sept. 21, 2010:  Solar storms don't always travel in a straight line. But once they start heading in our direction, they can accelerate rapidly, gathering steam for a harder hit on Earth's magnetic field.
So say researchers who have been using data from NASA's twin STEREO spacecraft to unravel the 3D structure of solar storms. Their findings are presented in today's issue of Nature Communications.
"This really surprised us," says co-author Peter Gallagher of Trinity College in Dublin, Ireland. "Solar coronal mass ejections (CMEs) can start out going one way—and then turn in a different direction."
The result was so strange, at first they thought they'd done something wrong. After double- and triple-checking their work on dozens of eruptions, however, the team knew they were onto something. full article  Audio anhören Audio Download Quelle: http://science.nasa.gov  

Weiterer alarmierender Artikel der NASA

Space Weather Turns into an International Problem 

20. September 2010

Aktuelle Berichterstattung aus London vom ersten weltweiten Electric Infrastructure Security Summit (EISS) 20.09.2010

Der erste weltweite Electric Infrastructure Security Summit (EISS) hat heute in London begonnen. Dort beraten Wissenschaftler aus aller Welt, über die Gefahren von Sonnenstürmen und dernen massivste Auswirkungen auf die Bevölkerung der gesamten Welt und die damit hohen Gefahr von flächendeckenden Stromausfällen, möglicherweise über gesamte Kontinente hinweg. The Independent und viele andere Medien berichteten ausführlich über diese Bedrohung, die uns in den kommenden 2 Jahren bevorsteht. 


Liam Fox highlights solar flare threat to power grids  Defence Secretary Liam Fox will today highlight the threat to Britain's essential infrastructure, amid warnings by scientists that it could be paralysed by a once-in-a-century solar flare. Dr Fox is delivering the keynote address to an international conference on the vulnerability of electricity grids around the world to natural disaster and hostile attack. Earlier this year, the US space agency Nasa warned that a peak in the sun's magnetic energy cycle and the number of sun spots or flares around 2013 could generate huge radiation levels. The resulting solar storm could cause a geomagnetic storm on earth, knocking out electricity grids around the world for hours, days, or even months, bringing much of normal life grinding to halt. ... read the full article

Fox focuses on solar flare threat   || Liam Fox warns of 'threat' from solar flares || Here comes the sun

 

 

BBC Radio Interview klick here 


Eine einzige Meldung erscheint in der deutschen Presse in den Yahoo News.  Schon seit längerem warnen Wissenschaftler vor den verheerenden Auswirkungen, die Sonneneruptionen auf das Leben auf der Erde haben können. Die britische Regierung nimmt solche Warnungen offenbar sehr ernst. Laut Medienberichten will Verteidigungsminister Liam Fox auf einer Konferenz nun näher auf solche Bedrohungen eingehen. ganzen Artikel hier lesen  Warum wird in Deutschland nichts berichtet? Sind unsere Politiker und unsere Presse derzeit zu sehr mit Ihrer Atomdebatte beschäftigt und können kein weiteres Thema in dem Bereich gebrauchen?

19. September 2010

Modern infrastructures said 'vulnerable'

Quelle: www.spaceweather.com
LONDON, Sept. 18 (UPI) -- Britain's electrical system, financial networks and transport infrastructure could be paralyzed by a solar flare or a nuclear attack, a U.K. official says.

U.K. Defense Secretary Liam Fox is expected to deliver that warning next week at a summit of scientists and security advisers who believe the infrastructure that underpins modern life in Western economies is potentially vulnerable to electromagnetic disruption, The Daily Telegraph reported Saturday. Such disruptions can be caused by man-made nuclear blasts or natural events on the surface of the sun.

Fox will tell the conference he believes there is a growing threat, and he wants to address the "vulnerabilities" in Britain's high-tech infrastructure, the newspaper said. "As the nature of our technology becomes more complex, so the threat becomes more widespread," he will say.
The electrical grid, computers, telephones, transportation, water supply and food production are all vulnerable to a major solar flare or an electromagnetic pulse from a nuclear detonation, another expert says.

"Our electrical infrastructures are so ubiquitous that an EMP or geomagnetic storm could shatter nations all over the Earth, and we cannot wait for disaster to spur us to action," Avi Schnurr, a former U.S. government adviser who works for the Israel Missile Defense Association, said.
The Electric Infrastructure Security Council and the Henry Jackson Society, a think tank, are jointly hosting the summit meeting. Quelle: Daily Telegraphwww.upi.com/Science_News



Kommentar: In England ist, wie sie lesen, bereits der Verteidigungsminister aktiv geworden, während in Deutschland sich Politiker mit vielen belanglosen Dingen die Zeit vertreiben. Und solange es die Fälle gibt, dass Journalisten, Politiker oder Wissenschaftler um Ihre Jobs bangen müssen wenn sie die Wahrheit darüber schreiben bleiben die Deutschen weiter "doof" zu diesem Thema, dessen Gefahr von Tag zu Tag steigt. Livebilder: spaceweather 


16. September 2010

Riesenloch im Erdmagnetfeld

scinexx das Wissensmagazin des Springer Verlages hat bereits 2009 einen sehr informativen Artikel zum Thema Veränderung des Erdmagnetfeldes geschrieben. Hier einige Auszüge.

Geomagnetische Stürme werden in den kommenden Jahren besonders stark
Die Magnetosphäre der Erde hat ein gigantisches Loch, zehnfach größer als bisher für möglich gehalten und dies zu einem Zeitpunkt, als das Magnetfeld eigentlich als „dicht“ galt. Der Sonnenwind kann in diese Lücke hineinfließen und das Magnetfeld durch seine energiereichen geladenen Teilchen aufladen. In den kommenden Jahren drohen dadurch besonders starke geomagnetische Stürme in der Atmosphäre.

Magnetfeld als Schutzschild der Erde
Die Magnetosphäre ist eine gewaltige Blase von Magnetfeldlinien, die die Erde wie ein riesiger Schutzkäfig umgeben und gegen die energiereiche kosmische Strahlung schützen. Da die Partikel des Sonnenwinds elektrisch geladen sind, reagieren sie auf das Magnetfeld und werden abgelenkt. Der Schutzschirm ist allerdings nicht lückenlos.

Vor allem dann, wenn das solare Magnetfeld entgegengesetzt dem irdischen ausgerichtet ist, sollten besonders viele Teilchen durchkommen, da ihre Magnetisierung die der Erde aufhebt. Die Richtung des solaren Magnetfelds ändert sich mit dem elf-jährigen solaren Zyklus. Weisen dagegen beide Magnetfelder in die gleiche Richtung, dann ist die „Tür“ zu. Selbst wenn einzelne Reste magnetischer Felder mit dem Sonnenwind zur Erde gelangen, sind beide Felder gleich ausgerichtet und verstärken sich gegenseitig, statt sich aufzuheben - so jedenfalls die bisherige Annahme. ... gesamten Artikel lesen

scinexx ist ein Gemeinschaftsprojekt des Heidelberger Springer Verlags und der Düsseldorfer MMCD NEW MEDIA GmbH und wird von führenden Forschungsinstituten und wissenschaftlichen Gesellschaften unterstützt.


15. September 2010

Spektakuläre Sonnenbilder mit neuem Nasa-Teleskop

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Die Nasa hat neue Bilder der Sonne veröffentlicht. Mit dem neuen Teleskop «Solar Dynamics Observatory» können Wissenschafter noch schärfere Nahaufnahmen machen und Bewegungen an der Oberfläche beobachten. Durch das Teleskop wurde die Sonne während zwei Monaten beobachtet.

Gigantischer Sonnensturm - Bericht im SF (Schweizer Fernsehen)

Die Nasa konnte einen Sonnensturm filmen. Auf den Bildern sind 40‘000 km hohe Eruptionen zu sehen

10vor10 vom 22.04.2010

Sonnensturm strahlt auch auf die Erde
Seit ein paar Tagen sind auf der Sonne heftige Eruptionen zu beobachten. Heute hat eine solche Eruption einen elektromagnetischen Sonnensturm ausgelöst, der in Form einer Gaswolke auch auf die Erdatmosphäre getroffen ist.
Sonnensturm strahlt auch auf die Erde

Police given earthquake training for 'extremely unlikely crisis'



Warum werden in Großbritannien hunderte Polizisten fuer Erdbeben ausgebildet? Es hat in Großbritannien noch NIE ein Erdbeben gegeben. Die Antwort bleibt Spekulation

14. September 2010

Rasend schnelle Umpolung des Erdmagnetfelds

Zum Thema Erdmagnetfeld haben wir bereits mehrfach in älteren Beiträgen 1. 2. 3, berichtet, die allesamt erläutern dass vom bevorstehenden Polsprung (siehe n-tv Bericht) nicht für uns gefährlich ist. (Der Polsprung ist nicht gefährlich, jedoch möglicherweise die damit verbundenen Auswirkungen - anm. des Autors.)Jetzt erscheint ein neuer Bericht im Kopp Verlag der das Thema wieder in ein anderes Licht rückt. ... aber lesen Sie selbst

Andreas von Rétyi
Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis sorgt derzeit für Aufsehen unter Experten. Zwei US-amerikanische Forscher glauben entdeckt zu haben, dass eine Umpolung des Erdmagnetfelds wesentlich schneller erfolgen kann als bisher vermutet. Statt mehrere Jahrtausende in Anspruch zu nehmen, seien den aktuellen Analysen zufolge nur wenige Jahre dafür erforderlich. Die nächste Feldumkehr ist überfällig. Sollte sie ebenso schnell erfolgen, könnte dies gefährliche Folgen für uns haben.
... ganzen Artikel lesen

9. September 2010

Erneute Sonneneruption und CME

Quelle: http://www.spaceweather.com
Der massive Auswurf von gestern (Foto 08.09. SOHO) war dieses mal nicht auf die Erde gerichtet, ansonsten hätten wir den Voraussagen nach möglicherweise massive geomagnetische Aktivitäten und Störungen zu verzeichnen. Dennoch hat eine Messstation massive Magnetanomalien auf der Erde gemessen. siehe unten. (leider nicht auf der aktuellen NASA Seite zu sehen)
Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/alerts/k-index.html

Auch die Satellitenbilder sind mittlerweile so schlecht, das man nicht mehr sehr viel erkennen kann. Warum das so ist, überlasse ich einmal jeder Spekulation. Es könnte ja auch technische Gründe haben.

Es bleibt weiter spannend, denn die nächste Phase des Sonnenmaximums hat ja gerade erst begonnen. Führende Astrohysiker (mit denen ich diese Woche persönlich gesprochen habe) und die NASA als auch die ESA erwarten die stärksten Sonnenstürme 2012 / 2013. 

Was ich aus dem Gespräch mit einem der führenden Astrophysiker diese Woche mitnehmen konnte, war die Tatsache, dass dort oben einiges los ist und noch einiges erwartet wird.  Der Wissenschaftler mit dem ich diese Woche gesprochen habe, hat es mir folgendermaßen erklärt und mit der Wettervorhersage auf der Erde verglichen: „Wir wissen, dass wir auf eine Hurrican Saison zulaufen, aber wir wissen nicht wie viele davon die Stärke von „Kathrina“ haben werden. Und wir wissen nicht, wie es sich auf unsere Stromnetze auswirkt, da es dazu in Europa (im Gegensatz zu USA) noch keine Studien gibt.“
Weitere Infos und tägliche Updates findet Ihr hier http://www.spaceweather.com

7. September 2010

Was passiert, wenn das Erdmagnetfeld kollabiert

Welt Online
Es ereignet sich etwa alle 250.000 Jahre: Dann stürzt das magnetische Schutzschild der Erde ins Chaos. Die Umpolung ist längst überfällig.

Ein seltenes Erlebnis konnten die Menschen in Griechenland und auf den Kanarischen Inseln im Herbst 2003 genießen: Polarlichter, die – wie das Wort deutlich macht – üblicherweise nur Menschen im hohen Norden beziehungsweise Süden erfreuen. Die Ursache des Phänomens waren „Stürme“ im Magnetfeld der Erde, ausgelöst von einer großen Explosion an heißen Gasen aus der Oberfläche der Sonne (Korona). Ihr folgte ein Sperrfeuer an geladenen Partikeln. Solche „koronalen Massenauswürfe“ (engl. Kürzel: CME) schwächen das Erdmagnetfeld, und die Partikel dringen tief in die Atmosphäre ein. Sie bringen allerdings nicht nur das bezaubernde Himmelsleuchten, sondern auch technische Probleme.

Foto: Infografik WELT ONLINE So wandern die Magnetpole
Solche Ereignisse könnten zunehmen. Denn das Erdmagnetfeld schwächelt. In dem Maß, wie seine Feldstärke abnimmt, wird es für solare Partikel einfacher, Schönheit und Schäden hervorzubringen. Niemand weiß, ob dieser Prozess rasch voranschreitet oder das Feld wieder an Kraft gewinnt.
Doch sicher ist: Irgendwann wird das Erdmagnetfeld durch ein Chaos trudeln und sich danach umpolen, die Kompassnadel zeigt dann nach Süden. Solche Umpolungen hat es in den vergangenen 160 Millionen Jahren Hunderte Male gegeben. Durchschnittlich geschah das alle 250.000 Jahre, das letzte Mal vor 780.000 Jahren. Der nächste ist also längst überfällig, rein statistisch zumindest.
„Computermodelle zeigen für den Fall einer Umpolung eine bizarr anmutende Welt. Darin hat die Erde kein Magnetfeld mehr, das halbwegs mit dem Feld eines Stabmagneten beschrieben werden könnte. Dann gibt es nicht mehr zwei magnetische Pole, sondern vier, acht oder mehr“, sagt die Geophysikerin Monika Korte vom Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam. gesamten Artikel lesen

Weiterer aktueller Artikel HIER in FOCUS Wissen

Magnetfeld vor dem Sprung

Von Wolfgang W. Merkel
Zirkulierende Eisenströme im Kern spannen den magnetischen Schutzschild der Erde auf. Doch seine Stärke nimmt ab, das Feld wird kollabieren und sich dann umpolen. Das Leben wird das nicht ernstlich gefährden, aber technische Systeme sind sehr verletzlich
Ein seltenes Erlebnis konnten die Menschen in Griechenland und auf den Kanarischen Inseln im Herbst 2003 genießen: Polarlichter, die - wie das Wort deutlich macht - üblicherweise nur Menschen im hohen Norden beziehungsweise Süden erfreuen. Die Ursache des Phänomens waren "Stürme" im Magnetfeld der Erde, ausgelöst von einer großen Explosion an heißen Gasen aus der Oberfläche der Sonne (Korona). Ihr folgte ein Sperrfeuer an geladenen Partikeln. Solche "koronalen Massenauswürfe" (engl. Kürzel: CME) schwächen das Erdmagnetfeld, und die Partikel dringen tief in die Atmosphäre ein. Sie bringen allerdings nicht nur das bezaubernde Himmelsleuchten, sondern auch technische Probleme.
Solche Ereignisse könnten zunehmen. Denn das Erdmagnetfeld schwächelt. In dem Maß, wie seine Feldstärke abnimmt, wird es für solare Partikel einfacher, Schönheit und Schäden hervorzubringen. Niemand weiß, ob dieser Prozess rasch voranschreitet oder das Feld wieder an Kraft gewinnt. Doch sicher ist: Irgendwann wird das Erdmagnetfeld durch ein Chaos trudeln und sich danach umpolen, die Kompassnadel zeigt dann nach Süden. Solche Umpolungen hat es in den vergangenen 160 Millionen Jahren Hunderte Male gegeben. Durchschnittlich geschah das alle 250 000 Jahre, das letzte Mal vor 780 000 Jahren. Die nächste ist also längst überfällig, rein statistisch zumindest.
"Computermodelle zeigen für den Fall einer Umpolung eine bizarr anmutende Welt. Darin hat die Erde kein Magnetfeld mehr, das halbwegs mit dem Feld eines Stabmagneten beschrieben werden könnte. Dann gibt es nicht mehr zwei magnetische Pole, sondern vier, acht oder mehr", sagt die Geophysikerin Monika Korte vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam. Allerdings rechnet die Forscherin mit dem Magnetchaos eher in Jahrtausenden denn in Jahren. Dennoch lohnt es sich, über die Folgen für Mensch, Tier und Zivilisation nachzudenken. Denn das Erdmagnetfeld ist ein Schild, der vor dem zerstörerischen Strom geladener und energiereicher Partikel - Protonen, Alphateilchen und Elektronen -, die die Sonne auf uns einprasseln lässt, schützt. Nicht zuletzt orientieren sich wandernde Tiere am irdischen Magnetfeld.

Zehn Prozent schwächer in 170 Jahren

.... Verwundbare Satelliten und Stromnetze
Wikelski nimmt an, dass viele Tierarten mittels magnetischer Minerale in speziellen Organen, den Magnetosomen, Felder erfassen; neben Zugvögeln und Brieftauben, Lachsen und Meeresschildkröten vermutlich auch Ameisen, Bienen, Hamster, Mäuse, Hühner, Kühe und Dutzende weitere Arten - selbst Bakterien und der Mensch. "Der Magnetsinn ist vermutlich sogar eine 'Systemeigenschaft' jeder Zelle", ist der Forscher überzeugt. "Es ist nur die Frage, ob die jeweilige Art durch die Evolution dazu 'gedrängt' wurde, die Magnetfeldinformationen auch zu nutzen."
Wie relevant der Magnetsinn verschiedener Tiere ist, will der Forscher gemeinsam mit der europäischen Raumfahrtagentur untersuchen. Mit Sensoren und Sendern ausgestattete Tiere sollen von Satelliten und von der Raumstation ISS auf ihrem Weg beobachtet werden. So könnten die Forscher etwa feststellen, ob sich Zugvögel streng an Feldlinien orientieren oder diese eher zweitrangig sind. Technische Systeme sind vermutlich anfälliger für das Schwächeln des Feldes als Lebewesen. Das lassen bisherige Erfahrungen erwarten, als unsere Magnetosphäre schwer von Sonnenpartikeln beschossen wurde. Die Magnetosphäre ist dann stärker verformt als sonst unter dem Einfluss der Sonne. Gelegentlich verschmilzt das von einem Massenausbruch in den Weltraum geworfene Magnetfeld mit dem der Erde. Ein solcher Kurzschluss erzeugt elektrische Ströme, und energiereiche Teilchen dringen tief in die Magnetosphäre ein. Beides kann technische Schäden anrichten. Die fallen umso stärker aus, je mehr sich das Erdmagnetfeld abschwächt. "Die Abschirmung ist dann geringer, und der Schutzschild verliert an Wirkung", sagt Volker Bothmer, Physiker an der Universität Göttingen. "Das können wegen des chaotischen Aufbaus der Restmagnetosphäre regional aber sehr unterschiedliche Effekte sein", so der Projektleiter der Sonnenbeobachtungsmissionen "Stereo" und "Corona".
Physiker kennen eine Reihe von Schadeffekten. So werden beim Durchgang von geladenen Partikeln elektronische Bauteile gestört. Beispielsweise kippen in Speicherchips die Bits von null nach eins oder umgekehrt. Das stört Computerprogramme. "In einzelnen Fällen kann ein elektronisches Bauteil auch komplett zerstört werden", erläutert Bothmer. kompletten Artikel lesen

LSD, die Sonne und unser Bewusstsein

Foto: trinity Verlag
Interview der Freie-Allgemeine mit Dieter Broers: Von: Paul Hüber 06.09.10

Erst kürzlich entfachte ein Sonnensturm wunderschöne Polarlichter; doch diese Ereignisse scheinen nicht die einzigen zu sein, die von der Sonne ausgelöst werden. Auch das Erdmagnetfeld wird durch die Sonne beeinflusst. Nach den Forschungsergebnissen des Bio-Physikers Dieter Broers haben Sonneneruptionen dadurch indirekt Einfluss auf das Verhalten des Menschen. Aus gegebenem Anlass steht der Schöpfer dieser Theorie der Freien Allgemeinen in einem Exklusiv-Interview Rede und Antwort.

FA: Herr Broers, kürzlich beobachteten Astronomen eine gewaltige Eruption auf der Sonnenoberfläche. Nach längerer Ruhezeit scheint unser Zentralgestirn wieder erwacht zu sein. Durch die Eruption wurden Partikel direkt in Richtung Erde geschleudert und sorgten für spektakuläre Polarlichter. Was geschieht da und was hat es ihrer Meinung nach für uns zu bedeuten?

Dieter Broers: Die Sonne durchläuft einen relativ konstanten Zyklus und erreicht alle 11,3 Jahre einen Extremwert. Bei maximaler Sonnenaktivität können Sonnenwinde in Form eines Protonen- und Elektronenschauers mit bis zu 8 Millionen km/h auf die Erde geschossen werden. Zunächst erzeugt dieses solare Ereignis ein himmlisches Leuchten, das Nordlicht oder auch Polarlicht genannt. Dieses schöne Schauspiel, dass mit der Ionosphäre und der Magnetosphäre korreliert, ist aber nicht die einzige Auswirkung.

Weiter ist bekannt, dass diese Sonnenwinde wie eine große EMP Bombe unsere elektronisch gesteuerten Geräte zerstören können. Ebenso wirken unsere Energieversorgungsleitungen wie Antennen und führen erfahrungsgemäß zu Zerstörung der Transformatoren, was zu Stromausfällen führt. Meiner Überzeugung nach haben diese Sonnenstürme bestehend aus Elektronen und Protonen noch weitaus mehr Einfluss auf die Erde. Ich denke, dass die Häufung von Erdbeben mit den Sonnenaktivitäten zusammenhängt, selbst Vulkane könnten hierdurch aus ihrem Schlaf erwachen. Nach über 30 Jahren Forschung mit elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern und deren Wirkungen auf biologische Systeme kam ich außerdem zum Ergebnis, dass die Sonne sogar auf unser Bewusstsein einwirkt.

FA: Nun ist diese Theorie ja stark umstritten. Gibt es auch von der Wissenschaftsgemeinschaft anerkannte Forschungen zu dem Thema?

Dieter Broers: Es gibt zwei Forschungseinrichtungen die sich der Thematik - in Fachkreisen Astro-Helio-Biologie genannt - widmen. Eine in Moskau, geleitet von Prof. Karl Hecht die andere in Minnesota, geleitet von Prof. Franz Halbert. Auch Werner von Braun soll sich schon mit dem Thema beschäftigt haben. Also ein traditionell deutsches Forschungsgebiet.

FA: Inwiefern wirkt eine verstärkte Sonnenaktivität auf die Menschen und deren Psyche ein?

Dieter Broers: Eine verstärkte Sonnenaktivität hat zur Folge, kompletten Artikel lesen

Quelle: www.spaceweather.com

6. September 2010

Polsprung - Forscher finden weiteren Hinweis


Computersimulation des Erdmagnetfelds | Copyright: nsf.gov/Public

Warum könnte das ein wesentliches Thema sein? Ganz einfach, weil das Magnetfeld und vor der Strahlung der Sonne schützt. Und wenn die Strahlung durch die bevorstehenden Sonneneruptionen des gerade begonnenen Sonnenmaximum ansteigt, gleichzeitig aber unser Schutzschild schwindet, werden aie Auswirkungen verstärkt. [wir berichteten]

Zitat aus: www.grenzwissenschaft-aktuell.de vom Montag,6.September2010 Forscher finden weiteren Hinweis für spontanen Polsprung der Erde.

Menlo Park/ USA - Anhand von Untersuchungen sich durch Plattentektonik am mittelozeanischen Rücken ständig nachbildender erstarrter Magma der ozeanischen Kruste kann nachgewiesen werden , dass sich das Magnetfeld der Erde alle 250.000 bis 300.000 Jahre umkehrt - ein Prozess, der für gewöhnlich zwischen 4.000 und 10.000 Jahr dauert. Schon zum zweiten Male haben US-Wissenschaftler nun jedoch Hinweise auf einen nahezu spontanen Polsprung vor rund 16 Millionen Jahren gefunden, während dessen die Umkehr nur wenige Jahre benötigt hatte. gesamten Artikel auf www.grenzwissenschaft-aktuell.de lesen

siehe Bericht n-tv einer kürzlich festgestellten Magnetfeld Anomalie



Quelle Video: BR3

5. September 2010

Was ist ein Sonnensturm?


2012 wird der Höhepunkt der Sonnenaktivität erwartet

Etwa alle elf Jahre erreicht die Sonnenaktivität ihr Maximum. Das ist im Jahr 2012 der Fall, die nächste große Sonnensturmsaison hat also schon begonnen. Geomagnetische Stürme können auf unsere moderne Zivilisation gravierende Auswirkungen haben. Die Sonne würde uns zwar nicht verbrennen, aber in eine technologische Steinzeit zurück katapultieren.

Trifft der Sonnensturm auf die Erde, zeigt sich zu Beginn ein spektakuläres Farbenspiel der Polarlichter am Himmel. Doch der Schein trügt. Während der "koronalen Sonneneruptionen" werden über eine Milliarde Tonnen Materie, mit Geschwindigkeiten von bis zu zehn Millionen Kilometer pro Stunde ins All geschleudert. Das entspricht einer Explosion von etwa einer Milliarde Megatonnen Sprengstoff oder 66 Milliarden Hiroshima-Bomben. Lesen Sie den ZDF Bericht und das Kurzvideo HIER

3. September 2010

News aus der Presseveranstaltung der ESA am 01.09.2010


Foto: NASA

Lesen Sie auf den folgenden Links die einzelnen Berichte. Insbesondere der ESA Bericht bringt es an den Tag.

Sueddeutsche
HNA
ESA Darmstadt
Shortnews
Auszug:
NASA warnt: Sonnensturm wird noch schlimmer als befürchtet
Die NASA warnte kürzlich in einer Studie vor einem gefährlichen Sonnensturm auf der Sonnenoberfläche, der die Erde treffen könnte. Nach neuesten Erkenntnissen wird er aber vermutlich so gewaltig sein, dass er eine Zerstörung der Stromnetze auf der gesamten Erde auslösen kann.

Die NASA erklärte, dass bereits in den Jahren 1859 und 1921 geomagnetische Stürme Telegrafenleitungen völlig außer Kraft setzten. Ein Sonnensturm mit größerem Kraftfeld könnte heute noch weitaus schlimmere Folgen haben. Menschen wären ohne Transportmöglichkeiten, Kommunikation und Strom.

Das wiederum hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, denn dieser Zustand würde uns als Geiseln in einem elektrischen Kollaps festhalten. Der gegenwärtige Sonnenzyklus wird als einer der intensivsten bezeichnet, der je in den letzten 400 Jahren registriert wurde.

Russland exportiert bis Ende 2011 kein Getreide mehr

Das wird auch uns in Europa direkt betreffen, da wir signifikanten Anteil unseres Getreides aus Russland beziehen und die Ernten in anderen Ländern auch nicht sehr üppig ausfallen.

Moskau/Saratow (Reuters) - Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat eine Verlängerung des Exportstopps von Getreide angekündigt. Über eine Aufhebung des Verbots könne erst nach der Ernte im kommenden Jahr entschieden werden, sagte Putin am Donnerstag und sorgte damit für Unruhe am Markt. Der russische Exportstopp gilt wegen einer hitzebedingten Missernte eigentlich nur bis zum 31. Dezember. Im neuen Jahr wollte die russische Regierung das Ausfuhrverbot überprüfen. Quelle: REUTERS

1. September 2010

Nach heftigen Sonneneruptionen sendet ein Forschungssatellit unheilvolle Bilder zur Erde

Acht Bilder zei gen ein Unglück, das erst in 18 Stunden stattfinden wird. Mit dem fragmentarischen Bilderrätsel konfrontiert, beginnt für Polizistin Rebecca Flint(Tamzin Outhwaite) nach erster Skepsis ein Wettlauf gegen die Zeit... Krimi andersherum: Spannend ist hier nicht die Lösung eines Falls, sondern die Frage, ob es gelingt, zukünftige Verbrechen und Katastrophen zu verhindern. "Wir wollten etwas völlig Neues ausprobieren und suchten einfach eine Möglichkeit, die Geschichte anders herum zu erzählen", verrät Produzent Murray Ferguson. 5 Teile, mittwochs. Link zur Sendung und BBC Unglaubliche Sendung NEU in 5 Teilen jeden Mittwoch auf RTL 2 20:15 Uhr - Näher an der Realität als viele glauben. Vorschau von BBC in eng. Sendung in deutsch

neuester Solarer Auswurf

Die Aufnahme stammt aus der Nacht vom 31.08. auf 01.09. Der Ausstoß sieht sehr massiv aus. Da er jedoch nicht direkt in Richtung erde gerichtet war, wird er uns wohl die kommenden Tage nur streifen. Wäre dieser massive Auswurf jedoch direkt zur Erde gerichtet gewesen säge das Szenario in den kommenden Tagen anders aus. PS: in den NASA Archiven ist es leider jetzt schon nicht mehr auffindbar :-(

... mag sich jeder seine eigene Meinung darüber bilden

Russian heat wave due to dramatic changes in solar activity – forecaster Published 22 August, 2010, 17:16 This year Russia was hit by a record-breaking heat wave that led to wildfires which killed dozens and left thousands homeless. Weather forecaster Piers Corbyn says this is a result of weather cycles, not global warming. “What we have is a tremendous amount of activity on the sun and that affects the rush of particles from the sun to the earth and that changes the ionosphere and that also changes the circulation patterns of the globe in what is known as the jet stream,” Corbyn explained. “And that caused a shifting of the weather patterns so the south wind in Western Russia terminated and instead we got a northwestern flow of thunderstorms and cooling.” Quelle:http://rt.com/Top_News/2010-08-22/corbyn-heatwave-russia-weather.html

Ein möglicher Sonnensturm in 2012?

Foto: NASA Michio Kaku on March 31, 2010,Quelle: http://bigthink.com/ideas/19371 Not long ago, a report quoting NASA scientists was issued by the National Academy of Science, the highest scientific advisory body to the United States Congress. The report said something that used to be unthinkable: our own sun could have a temper tantrum that would unleash a tsunami of radiation from outer space, potentially wiping out our space satellites, wiping out power lines, and leaving entire continents without power. This means that your refrigerator and freezer wouldn't have any electricity, leaving food to rot and creating food shortages around the world. Communication systems and power systems worldwide could be wiped out for months at a time. Something this large would cause not just a localized but rather a continent-wide power outage. An event of this magnitude may seem hard to grasp, but just remember that every eleven years the sun flips with respect to its magnetic field (North becomes South and South becomes North) and releases a burst of radiation directed toward outer space, including Earth, and that this burst could endanger our communication systems. We forget that the space age is very young; we've only had a few of these sunspot cycles to worry about, and for the most part we have dodged the bullet. read full article here Übersetzung folgt in Kürze

NASA warnt vor massiven Sonnenstürmen bis 2012

Videos und Berichte in deutsch weiter unten, aber auch diejenigen die nicht perfekt englisch sprechen werden verstehen, worum es geht.

Traumhafte Aufnahmen von Nordlichtern

Amazing Northern Lights Time Lapse Aber Ihr wisst ja, die sind nicht nur schön, sondern die sichtbaren Auswirkungen der Sonnenstürme. Möglicherweise bald in unseren Breitengraden zu sehen (und zu spüren lt. NASA Studie)

30 years of asteroid discoveries in only 3 minutes

Astronomer and programmer Scott Manley, formerly of the Armagh Observatory in Northern Ireland, has created a movie showing 30 years of asteroid discoveries in only 3 minutes. Warning: Feelings of claustrophobia have been reported among some viewers. It's crowded out there!

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Zitat des Jahres

..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Napoleon Bonaparte (1769-1821) über die Deutschen