23. Januar 2013

Das weisse Chaos - Die Schneekatastrophe 1978-1979



Es bedarf immer wieder einer Erinnerung an einige besondere Situationen, die sicherlich für viele Betroffene unvergesslich bleiben werden. Auch ich hatte diese Szenarien verdrängt, bis der 70km Stau gestern wieder einiges aufgewühlt hatte. Bis zu 36 Stunden saßen die Autofahrer 1978 in ihren völlig zugeschneiten Wagen auf der Autobahn fest, bis sie befreit werden konnten. Hier einige Impressionen von Damals. Viele der Leser waren vielleicht im Jahr 1978/1979 noch gar nicht geboren. Viele Andere waren zu klein um sich daran zu erinnern. Ich habe es live miterlebt. 


Eine Erinnerung (da auf der Sonne gerade Funkstille herrscht) 
Ich war gerade im Urlaub in Andermatt in der Schweiz, schön Silvester feiern mit Freunden. Gegen 20:00 Uhr berichtete unser Hotellier von einer heftingen Schneefront, die von Norden nach Süden zieht. "Wer jetzt noch vom Pass ins Tal will, muss sofort fahren". Meinte er. Da mein Urlaub fast zuende gewesen wäre, entschieden wir uns sofort noch in der Silvesternacht aufzubrechen. Erster Fehler! 

Bereits an der Grenze in Basel erwische es mich "eiskalt" denn die Temperaturen sanken in wenigen Stunden um 20 Grad auf bis zu minus 25 Grad. Der Tankwart an der Autobahn war dabei mit einem Heizlüfter die Zapfsäule aufzu tauen, damit wir überhaupt noch tanken konnten. (Heute aus sicherheitstechnischen Gründen  undenkbar)  Dann begannen 500 km bei geschlossener Schneedecke (natürlich ohne ESP) bis nach Kassel. Die ersten Horrormeldungen aus Norddeutschland konnten wir im Autoradio bereits verfolgen. Mit der Meldung, das für alle Soldaten der Bundeswehr ab sofort Urlaubssperre galt und sich alle in ihrer Kaserne melden sollten, endete mein Urlaub.
Schneekatastrophe 1978/1979 Quelle: www.wetteronline.de
Brav (oder blöd) wie ich damals noch war, meldete ich mich sofort nach Ankunft in Kassel in meiner Kaserne und fand mich nun für die nächsten 5 Tage im Dauer- Katastropheneinsatz, da ich einer derjenigen war, der einen Panzerfüherschein hatte. Mein 2. Fehler. 

Ich erinnere mich noch gut, als wir mit den Bergepanzern in Richtung Hannover/ Hamburg aufbrachen. Höchste Vorsicht war geboten, denn ein Panzer hatte in einer Schneewehe auf der Autobahn einen Personenwagen gerammt, der mit seinen Insassen bereits völlig unter der Schneedecke verschwunden war. Alle Insassen hatten jedoch noch Glück. Dazu muss man wissen, wenn ein Kampf- oder ein Bergepanzer einen Personenwagen überrollt, ist das in etwa so, als wenn Sie mit Ihrem Auto über einen Bordstein fahren. Es holpert ein wenig, aber so richtig merken tut es unter den Schneeamassen keiner. Ich kann mich noch an 4m hohe Schneeverwehungen erinnern, die den Panzer überragten.

Die Bahn fährt nicht immer. Quelle: www.rondeshagen.com
Was ich damals als relativ gut versorgter Soldat nicht mitbekommen hatte, waren die Versorgungsengpässe der Bevölkerung und die Stromausfälle. Denn die Heizung im Panzer lief ja 24 Stunden, solange der Dieselnachschub klappte. Das war in etwa auch die Zeit, die wir ununterbrochen im Einsatz waren, immer in der Gefahr, ein Auto zu überrollen, da es unter den Schneewehen nicht zu sehen war. 

Aber sehen Sie sich bitte die gesamte Dokumentation an, denn dort stellen Sie fest, dass sich danach nicht wirklich viel in der Vorsorge verändert hat. Wenn ich unseren Wissenschaftlern glauben schenken mag, müssen wir mit Sowas jederzeit wieder rechnen. Wenn nicht diesen Winter, dann vielleicht im nächsten.

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Kommentare:

  1. Oh, ich kann mich noch gut erinnern. Ich war 13 Jahre alt und mit meinen Eltern auf dem Weg nach Kiel, mit dem Zug, da es ja mit dem Auto kaum noch möglich war. Ich hatte wirklich sehr dünne Winterstiefel an, sehr dünn und nicht wasserdicht. Die Bilder der Autos, die in Schneewehen steckten vergesse ich nie. Aber die Bahn sagte ja: Egal, was für ein Wetter, die Bahn fährt.... Pustekuchen. Schneewehen auch auf den Bahnstrecken, Zugverspätungen mehrere Stunden. So stand ich mit meinen Eltern und meinen dünnen Stiefelchen in Hamburg Altona stundenlang auf dem Bahnhof, ich spürte meine Füße nicht mehr. Meine Eltern gönnten sich einen Weinbrand zum wärmen, mein Kakao half mir nicht und ich wollte auch so einen Weinbrand, natürlich bekam ich den nicht, aber es war so schrecklich kalt an den Füßen und nass auch. Niemals werde ich das Gefühl vergessen, wenn man seine Füße kaum noch spürt. In Kiel selber versanken wir bis zum Oberkörper im Schnee, es war der eine Horror. Ich kann nur empfehlen, immer warme Klamotten zu haben, auch wenn es nen Taler teurer ist, aber das will ich nie mehr erleben.

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  2. Ja ich erinnere mich nicht nur, ich war dabei...LOL...
    Ich bin auf der Insel Föhr aufgewachsen und lebte zu der Zeit in einer Freundinnen-WG in Flensburg.
    Wir wollten für die Festtage nach Föhr fahren. Meine Freundin mußte noch am 24. Dez. Vormittags arbeiten. So entschied ich mich schon am 23. den Heimweg anzutreten. Glück für mich Pech für meine Freundin. Sie kam nicht mehr rüber, da am 23. Dez. abends der Fährverkehr wegen zu großem Treibeisaufkommen eingestellt wurde. Was sich die nächsten Tage und Wochen abspielte ist schwer in kurzen Worten wiederzugeben. An solche Schneemengen konnten sich nichr ein mal die ältesten Mutbürger erinnern. Es gab auf der Insel kaum Schneeräumfahrzeuge, also wurde alles was nur irgendwie baggern oder schaufeln konnte eingesetzt (was wohl für den gesammten Norddeutschen Raum in dem Katastrophenwinter galt). Auf unserem Grundstück lagen ungelogen ein Meter Schnee (Hüfthoch) und unser Fussweg sah aus wie eine Bobbahn.
    Ich bin in den Tagen viel spazieren gegangen. Es war einfach überwältigend, was für ein Anblick. Am Strand lagen aufgetürmt, bedingt durch die Gezeiten (Ebbe und Flut) meterhohe Eisschollen übereinander geschoben. An den Staßenrändern vieler Landstraßen waren Schneewelle aufgeschüttet, so hoch das gerade noch der Laternenkopf oben raus schaute.
    Von den Dramen die sich anderorts abspielten war auf der Insel, dank des damals noch sehr ausgeprägten Gemeinschaftsgefühls, nichts zu merken. Wer ohne Strom oder Wasser war ging dann eben zu den Nachbarn. Wer keine Vorräte hatte (was in den Zeiten allerdings noch eher selten war) wurde eben mit durchgefüttert...:-)))
    Ich bin niemand der pauschaliert und sagt "früher war alles besser" (ich hasste diesen Satz wenn die "ALTEN" Herrschaften damit ankamen...lach), doch gerade was das miteinander anbelangt muß ich wohl zugeben, mangelt es heute vielen an Mitgefühl. Ich für meine Teil weiss das ich in einem Notfall immer teilen würde; "ja Mr. Flare ich höre deine warnenden Worte von wegen Plünderer und co;" lieber verliere ich meine Vorräte als meine Menschenwürde.
    In diesem Sinne wünsche ich uns allen die Gabe auch in misslichen Umständen das schöne zu sehen.

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  3. Unglaublich, so einen Winter hatte ich zuvor auch noch nie erlebt.
    In einem Nachbarort, der sich auf einer Höhenlage von 370 m NN befindet,
    mußten Bagger die Straßen räumen, weil die Schneeverwehungen hoch bis an die Dachrinnen reichten. Lebensmittel wurden teilweise zu Fuß zu Verwandten oder Bekannten gebracht, weil auch die Zufahrtsstraßen dicht waren.

    Ein solches Erlebnis bleibt in Erinnerung, trotzdem möchte ich es nicht nochmal erleben.

    ;-)

    Wintergrüße
    Maggie

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  4. ich kann mich auch gut an die kalten siebziger Jahre und auch achziger Jahre erinnern, ich bin 1969er Jahrgang und wuchs im Rheinland in der Nähe zu Köln auf. Meine Mutter sagte mir letztens noch daß unser damaliger Ölofen fast 10 Monate brannte, d.h. nur an zwei Monaten im Jahr war es warm genug... also ich denke daß die sechziger, siebziger bis ende achziger Jahre eine kleine Eiszeit war, denn ab den 90er Jahren fiel im Kölner Rheinbecken kaum noch Schnee, das ging bis 2000 - 2003 so, danach wurde der Winter wieder etwas normaler. Damals in den siebziger Jahren waren -15°C völlig normal, ging sogar noch bis -20°C,
    wenns heute mal -10°C werden dann schreien die alle gleich es würde eine neue Eiszeit anbrechen usw., doch ich sage die es kommt eine wärmere Periode zudem die Sonnenaktivität doch in den letzten Jahren relativ zugenommen hat.

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  5. Hallihallo,
    ja, damals funktionierten die Telefone noch ohne Strom u. Elektronik... ich erinnere mich lebhaft an den Jahreswechsel, bin zwischen Weihnachten u. Sylvester 18. geworden!
    So ein altes Wähltelefon hat jeder von uns in der Familie noch irgendwo auf dem Dachboden. Doch jetzt würden die nicht mehr funktionieren ohne Strom , vermute ich mal, die Telefone schon , aber die Übertragung wird ja nicht mehr ausschließlich über die Telefonleitung stattfinden…
    Wir hatten ( DDR) "leider" ein Telefon, da Vater Förster war u. wir im Forsthaus im Wald wohnten u. Förster hatten alle Telefon. Schon wegen dem Waldbranddiensten denk ich. Nun, ich hätte zuhause anrufen müssen, dass ich Silvester nicht mehr nach Hause komme. Was eh blöd wäre, da mein Vater befohlen hätte: heimkommen! Egal wie. Deshalb machte ich es einfach nicht in einem mutigen Anfall von Mißachtung der Familiengesetze   … ( ich weiß bis heute nicht, wieso ich im Nachhinein kein Geschimpftes bekommen hab, die Situation war wohl doch zu ungewöhnlich, das die Eltern froh waren, das wir gesund u. munter waren).
    Am nächsten Tag – als ich wieder zu Haus war – hatte ich die Ausrede (erfunden) das die Leute wo ich war, das Telefon nicht ging. Es waren Bahnerhäuser u. der eine Freund meiner Freunde war Lokomotivführer. Die hatten auch Telefon. Mein Vater war unglaublich streng u. ich durfte doch nicht woanders übernachten, obwohl ich gerade 18 geworden bin... hoho.
    Bin mit Ski u. meinen jüngerem Bruder nach Schildau zu einem Silvesterabend eingeladen gewesen bei Freunden ( war 5 km entfernt vom Haus im Wald, nicht in Ort) und das war toll :) . Die Strasse war eh schon zugeschneit, deshalb mit Ski.
    Dann ging gegen 22 Uhr der Strom weg. Gelegentliche Stromsperren kannt ich noch aus der frühen Kindheit. Wir haben uns – bei der Jugend – lach – keine Gedanken gemacht, mit Kerzenschein gings weiter.
    Wir hatten das Pech, als Kinder oft alleine mit wenigen anderen zu sitzen, wenn die Schulbusse nicht fuhren bei ungewöhnlichen Schneemassen, doch zu uns fuhren keine Busse, wegen 2-3 Kindern wurden wir nicht transportiert.( was bis in die 70er Jahre hier nicht selten war) Meine Eltern hatten eine kleine metereolog. Station u. gaben telefon. die Werte immer irgendwohin durch, tägl. um 13. 00 Uhr. Das wurde auch dokumentiert u. das große Wetter-Buch gibt es auch noch. Also – ich kann bei meinen Eltern nachschauen, was für ein Wetter am 1.Sept. 1967 zu meiner Einschulung war – hier in Mittelsachsen… Schmunzel.
    Meine Nichte studiert Wetterforscherin oder sowas, sie hat es sich bereits kopiert.
    Vor kurzem hab ich über die endlosen starken Gewitter in den Sommernächten gesprochen, die stundenlang anhielten bis Sonnenaufgang u. dann auch wieder weitergingen, als wir zu Schule mussten mit dem Fahrrad. Diese sind Mitte der 70er Jahre abgeflaut, bzw. ganz verschwunden. Nicht falsch verstehen, es gewittert immer noch hier, lach, aber eben ganz normal eben. Ebenso sind viele Quellen in der gleichen Zeit verschwunden. Bin umgeben von sehr vielen Sickerquellen. Nur die starken blieben. Seit 3 Jahren beobachte ich, dass die alten Quellen wiederkommen, oder eben wieder aktiv da sind, könnt vielleicht mit dem Grundwasserspiegel – der wieder höher wird im Raum Leipzig – zusammenhängen. Wir sind 50 km von Lpz. entfernt. Vermute ich jetzt mal.
    Und die starken kalten Winter sind auch überwiegend seit Mitte 70er Jahre verschwunden bis vor ein paar Jahren.
    Ja, nun hab ich ad hoc geschrieben, ich hoffe der oder die Leser kommen klar 
    Schöne Grüße von Brigitte aus der Waldmitte

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  6. Ja, und ich bin im Schwarzwald aufgewachsen und war da so 9-10 Jahre alt. Haushohe Schneeberge - no Problem für uns ;-)

    Die Tiere aus dem Wald kamen bis zu den Menschenhäusern runter, weil sie nicht mehr ans Futter rankamen.

    CeFrisch

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  7. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  8. Danke Herr Schmidt für das ausgraben dieses Filmes.

    Ich kann mich noch gut erinnern.
    79 war ich 25 Jahre alt.
    Und in Niedersachsen war es zwar auch so, das die Autos auf der AB beim fahren einschneiten, Höfe abgeschnitten waren etc Aber bei uns in Oldenburg war kein Stromausfall!!!
    Wir hatten es also superkomfortabel - gemessen an Schleswig - Holstein Bin jeden Tag zur Arbeit gestapft.
    Abends dann mit meiner alten Nachbarin beim Schneeräumen getroffen, kaum war man hinten fertig,konnte man vorn schon wieder anfangen.
    Die Schneeschneise war ziemlich hoch.Aber es war eintolles Gefühl des gemeinsamen schaffens.

    Die Supermärkte waren in zwei Tagen leergeräumt Die Menschen sind mit Schlitten und Langlaufskiern unterwegs gewesen.
    Es war bei alledem trotzdem irgendwie schön, die Landschaft der Zusammenhalt in der Nachbarschaft.
    Und wie gesagt es war ja warm in unseren Häusern.

    Deshalb tausend Dank für Ihre Arbeit - die von heute -
    aber auch Ihre -und die Ihrer Kameraden- von damals,
    in so offenen Panzern zu sitzen ,war bestimmt nicht das Zuckerschlecken.

    Ich bin weitesgehend vorbereitet alleine schon durch meine eigenen
    Outdooraktivitäten, aber es kann alles immer noch sublimiert werden.

    Halten Sie uns auf dem Laufenden - DANKE

    Herzlichst Ihre Hilke

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  9. Oh ja, daran erinnere ich mich noch genau. Mit meiner kleinen Tochter, die gerade mal 7 Monate alt war durchs Schneegestöber. Autos fuhren so gut wie keine und ein Taxi konnt ich auch nicht rufen, da die öffentlichen Telefone eingefroren waren. 6 Kilometer durch die Kälte und durch kniehohen Schnee, aber wir habens geschafft bis heim.
    Gruß
    Spacecowboy

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  10. @ all
    ich habe Jürgen gestern eine Mail gesendet zu genau diesem Thema. Jürgen bat mich, es als Kommentar auch für euch zu schreiben. Wenn er schon eingeschränkte Berichterstattung hat bleibt vielleicht dieser Bericht länger stehen und ich kann euch mit diesem Thema länger unterhalten.
    Jürgen war damals in Kassel und ich auch. Deshalb schickte ich ihm die Mail.
    Hier ein Auszug aus der Mail:
    Du warst eines der armen Schweine die die Straßen räumten und ich saß in der Auskunft. Dort kam ich mir vor wie bei der Telefonseelsorge. Mehr Anrufer als sonst und weniger Leute als üblich, weil viele nicht nach Kassel kamen.
    6 mal durfte ich in diesem Winter mein Auto von einem Eispanzer befreien und auf Neujahr fing es pünktlich um 1 Uhr morgens an zu schneien was vom Himmel kam. Ich musste um 6 Uhr morgensfrüh die Nachtschicht ablösen. Ich hatte die Straßen für mich alleine und fuhr über die meisten Ampeln bei ROT. Sonst wäre ich stecken geblieben. Überstunden gab es zu jener Zeit reichlich, wie du dir denken kannst. Ab März durfte ich mich für ein halbes Jahr in Frankfurt erholen.

    Die nächsten Winter waren die Räumdienste besser auf Zack und vorbereitet.

    Doch die milden Winter haben den alten Schlendrian wieder einschleifen lassen.

    Sie dir mal die Artikel, Bilder und Videos in meiner Zeitung an, was hab ich gelacht. Mein olles Wattenbach war gut geräumt und gestreut, weil es zu Sibirien gehört und Kassel? sieh selbst!

    http://www.hna.de/verschiedenes/search/?qr=Verkehr&tt=1&sb=1&sn=&rs=&bc=Kassel&fd=&td=&es=1&idHeaderSearchSubmit=Suchen

    Nimm dir zuerst Titel Nr. 6 vor und dann Nr 1

    Die meisten Bilder werden dir bekannt vorkommen, das hatten wir damals auch.

    Bei mir liegen 40 cm übereinander, habe Stunden gebraucht sie vom Bürgersteig und der Einfahrt zu schaufeln.

    Memories aus Kassel sendet dir Tamara
    Zitat Ende
    Ich habe eure Kommentare auch gelesen und finde sie gut. Was ich seit damals immer dabei habe sind Decken, anständige Schuhe, Taschenlampe, Streusalz, Schaufel, Handschuhe, Rolle Klopapier, Riegel und Wasser zum Trinken und Schneeketten. Früher kam noch ein Kannister Treibstoff dazu. Doch heute ist es ja nicht mehr erlaubt mit einem 20 l Reservekannister unterwegs zu sein. Ein alter Armeekannister aus Metall war es, denn die Plastikbomben die damals fast nur noch verkauft wurden waren mir zu gefährlich. Und was willst du in so einem Fall mit 5 l-Kannister? Ich weiß auch noch das damals unzählige Leute ihre Fahrzeuge auf der Autobahn stehen ließen und zu Fuß ins nächste Dorf sind über Nacht zum 2.1.79. HR3 Der am meisten empfangene Radiosender brachte am nächsten Tag laufend die Meldung das die Leute zur Autbahn kommen sollten, damit sie ihre Fahrzeuge zur Seite fahren damit dort endlich richtig geräumt werden kann. Damals trauten sich die Räumfahrzeuge auch noch rückwärts auf die Autobahn um dann von dort aus wo die LKW alle Spuren der A5 nach Norden versperrten zu räumen und zu streuen bevor die PKW und LKW Bergab ins Rutschen kamen. Das Hubkonzert der PKW, die die Lage nicht erkannten und es wie immer eilig hatten störte damals kaum einen LKWFahrer. Die Kasseler Berge sind gefährlich und das wussten sie alle.
    Ich kann noch einiges über damals erzählen, wenn es euch interessiert sagt es mir hier. Dann schreibe ich morgen weiter.
    Liebe Grüße aus dem verschneiten Nordhessen Tamara

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  11. Auch ich habe einiges zu dieser Zeit erlebt. Meine Fa. war in Stralsund und auf dem Land war unsere Abteilung. Es schneite und hörte gar nicht mehr auf und so bekamen wir langsam Angst wie wir wohl in die Stadt kommen würden. Die Armee, die in der Nähe stationiert war, erbarmte sich unser und fuhr uns in die Stadt und danach war das Dorf abgeschnitten von der Umwelt. Wir Frauen hatten Glück, aber unsere Männer mussten jeden Tag zur Fa. Schnee schippen und Straßen freischaufeln. Wir haben ja noch Glück gehabt, denn auf der Insel Rügen muss es fürchterlich gewesen sein.
    Etwas postives gab es doch noch für mich. Weil durch den Schnee kaum jemand in die Stadt, d.h. Centrum, kam, waren die Gaststätten ziemlich leer und so feierten wir jetzt ohne Karten Sylvester. Manche kamen doch noch mit Ski oder Schlitten. Als junge Menschen sieht man das alles nicht so verbissen, aber jetzt mit über 60 möchte ich das nicht noch mal erleben und das viele Schnee schippen vor den Häusern und den Straßen.
    Aber Dank der vielen Berichte von Mr. Flare kann man sich ja auf so etwas besser vorbereiten.
    Im Augenblick sind unsere Straßen in Hamburg wieder voller Schnee.

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..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Napoleon Bonaparte (1769-1821) über die Deutschen