13. Mai 2013

Die Macht der Vorstellungskraft - Teil 1


Visualisierung ist der Vorgang, sich geistige Bilder zu schaffen. Das Bild ist die Gußform oder das Modell, das als Muster dient und aus dem Deine Zukunft entstehen wird. Mache dieses Muster klar und schön; habe keine Angst; mache es großartig; erinnere Dich daran, daß niemand außer Du selbst Dir Beschränkungen auferlegen kann. Du bist hinsichtlich Kosten oder Material keineswegs eingeschränkt. Benutze das Unendliche zur Beschaffung; erschaffe es mittels Deiner Vorstellungskraft. Dort muß es zuerst auftauchen, bevor es irgendwo anders jemals in Erscheinung treten kann.



Mache dieses Bild klar und gestochen scharf. Halte es fest im Bewußtsein, und Du wirst sehen, wie es die Sache Schritt für Schritt näher an Dich heranbringt. Du kannst sein, was „Du sein willst“.


Dies ist eine weitere, wohlbekannte psychologische Tatsache, aber unglücklicherweise wird das alleinige Lesen diese Idee, die Du im Bewußtsein trägst, nicht verwirklichen. Es wird Dir noch nicht einmal helfen, dieses geistige Bild zu formen, noch weniger, es zur Darstellung zu bringen. Arbeit ist notwendig – harte, geistige Arbeit – die Art von Aufwand, die nur so wenige bereit sind zu leisten.


Der erste Schritt ist die Idealisierung. Es ist gleichsam der wichtigste Schritt, weil es der Plan ist, nach dem Du baust. Er muß solide sein; er muß dauerhaft sein. Der Architekt, wenn er ein 30-stöckiges Hochhaus plant, hat jede Linie und jedes Detail im voraus verbildlicht. Der Ingenieur, wenn er ein Tal überspannt, vergewissert sich zuerst der Belastbarkeit Millionen einzelner Teile.


Foto: JWS
Sie sehen die Vollendung, bevor nur ein einziger Schritt getan wurde. Somit mußt Du Dir im Bewußtsein vorstellen, welches Ziel Du erreichen willst. Du säst die Saat, doch bevor Du sie säst, willst Du wissen, wie die Ernte aussieht. Das ist Idealisierung. Wenn Du Dir nicht sicher bist, kehre täglich zu Deinem Stuhl zurück, bis das Bild klar und deutlich wird. Es wird sich Schritt für Schritt entfalten. Zunächst wird der allgemeine Plan unklar sein, dann wird er Form annehmen; der Umriß wird klarer, dann die Details, und allmählich wirst Du eine Kraft entwickeln, die Dich befähigt, Pläne zu erstellen, die sich letztendlich in der objektiven Welt darstellen. Du wirst herausfinden, was die Zukunft für Dich bereithält.


Danach kommt der Vorgang der Visualisierung. Du mußt das Bild immer vollständiger sehen, das Detail erkennen, und während sich die Details zu entfalten beginnen, entwickeln sich die Wege und Möglichkeiten, sie zur Darstellung zu bringen. Eine Sache führt zur nächsten. Denken wird zu Handlungen führen. Handlungen werden Methoden entwickeln. Methoden werden Freundschaften entwickeln, und Freunde werden die Umstände herbeiführen, und schlußendlich wird der dritte Schritt, die Darstellung, erreicht sein.


Uns allen ist bewußt, daß das Universum zunächst in Form erdacht werden mußte, bevor es zu einer physischen Tatsache werden konnte. Und wenn wir dem Großartigen Architekten des Universums zu folgen bereit sind, werden wir sehen, daß unsere Gedanken Form annehmen, genauso wie das Universum konkrete Form annahm. Es gibt keinerlei Unterschied in Art oder Qualität; der einzige Unterschied ist gradueller Natur.

Der Architekt visualisiert sein Gebäude; er sieht es so, wie er es sich wünscht. Seine Gedanken werden zu der plastischen Form, aus der das Gebäude dann entsteht. Ein hohes oder ein niedriges; ein schönes oder ein gewöhnliches; seine Vision findet sich zuerst auf Papier wieder; dann wird das notwendige Material eingesetzt, und das Gebäude steht fertig da.


Der Erfinder visualisiert seine Idee auf die gleiche Art und Weise wie zum Beispiel Nikola Tesla, ein Mann mit gigantischem Intellekt und einer der größten Erfinder aller Zeiten. Dieser Mann, der die erstaunlichsten Realitäten erschaffen hat, stellte sich seine Erfindungen immer zuerst vor, bevor er versuchte, sie zu verwirklichen. Er hat sich nicht beeilt, ihnen Form zu geben, um dann die Zeit damit zu verbringen, Fehler zu korrigieren. Nachdem er zuerst die Idee in seiner Vorstellung erschaffen hatte, hielt er sie dort als geistiges Bild, um dieses durch seine Gedanken immer wieder zu erstellen und zu verbessern. „Auf diese Art und Weise“, schreibt er in The Electrical Experimenter, „bin ich in der Lage, ein Konzept schnell zu entwickeln und zu vervollkommnen, ohne überhaupt etwas anzufassen. Wenn ich soweit bin, daß meine Erfindung jede mögliche, mir erdenkliche Verbesserung beinhaltet, wenn ich nirgendwo mehr Fehler finden kann, erstelle ich das Produkt meines Gehirns. Meine Geräte arbeiten ohne Fehl und Tadel, und zwar immer so, wie ich sie mir vorgestellt habe. In 20 Jahren hat es nicht eine einzige Ausnahme gegeben.“


Wenn Du all diesen Anleitungen gewissenhaft folgen kannst, wirst Du Vertrauen entwickeln, die Art von Vertrauen, welche „die Substanz der erwünschten Dinge ist, deren Beweis unsichtbar ist“; Du wirst Zuversicht entwickeln, die Art von Zuversicht, die zu Ausdauer und Mut führt. Du wirst die Kraft der Konzentration entwickeln, die Dich in die Lage versetzt, alle Gedanken auszuschließen, außer denjenigen, die Deinem Ziel förderlich sind.


Es ist Gesetz, daß sich Gedanken in Form darstellen, und nur derjenige, der weiß, wie er ein göttlicher Denker seiner eigenen Gedanken sein kann, kann jemals den Platz des Meisters einnehmen und mit Autorität sprechen.


Klarheit und Genauigkeit werden nur dadurch erlangt, indem man das Bild wiederholt im Bewußtsein hält. Jede Wiederholung zeichnet das Bild klarer und deutlicher als zuvor, und im Verhältnis zu der Klarheit und Genauigkeit des Bildes wird auch die äußerliche Darstellung sein. Du mußt es fest und sicher in Deiner geistigen – Deiner inneren – Welt aufbauen, bevor es in der äußeren Welt Gestalt annehmen kann. Du kannst nichts von Wert erschaffen, selbst in der mentalen Welt, bis Du das richtige Material dafür hast. Wenn Du ein solches Material hast, kannst Du alles bauen, was Du Dir wünschst; aber sei Dir Deines Materials gewiß. Du wirst aus Sackleinen keine Seide machen können.

Dieses Material wird von Millionen stiller, geistiger Arbeiter hervorgebracht und in die Form des Bildes gegossen, das Du im Bewußtsein hältst.


Überlege mal: Du hast über 5 Millionen dieser geistigen Arbeiter bereit und im aktiven Dienst – sie werden Gehirnzellen genannt. Darüber hinaus hast Du noch eine Reserve von mindestens der gleichen Anzahl, bereit in Aktion zu treten, sobald nur der geringste Bedarf dafür entsteht. Die Kraft zu denken ist dann nahezu unbeschränkt, und das bedeutet, daß Deine Macht, die Art von Material, die benötigt wird, um die von Dir gewünschte Umgebung zu erschaffen, praktisch unbegrenzt ist.


Über diese Millionen von geistigen Arbeitern hinaus hast Du Milliarden von geistigen Arbeitern in Deinem Körper, jeder mit ausreichend Intelligenz versehen, um jegliche Nachricht oder jeglichen Vorschlag zu verstehen und darauf in Aktion zu treten. Diese Zellen sind damit beschäftigt, den Körper zu erneuern und wiederherzustellen. Darüberhinaus sind sie aber auch noch mit einer psychischen Aktivität ausgestattet, durch die sie jede zur perfekten Entwicklung benötigte Substanz zu sich heranziehen können.

Sie tun das mithilfe des gleichen Gesetzes und auf dieselbe Art und Weise, die jede Lebensform benutzt, um das benötigte Wachstumsmaterial anzuziehen. Die Eiche, die Rose, die Lilie, alle sie benötigen ein gewisses Material für ihren perfekten Ausdruck, und sie sichern es sich durch stille Nachfrage, durch das Gesetz der Anziehung; es ist auch der sicherste Weg für Dich, Dir das zu sichern, was Du zu Deiner vollständigen Entwicklung benötigst.


Schaffe Dir das Bild im Bewußtsein; mache es klar, verständlich, perfekt; halte daran fest; die Wege und Mittel werden sich auftun; das Angebot wird der Nachfrage folgen; Du wirst geführt werden, das Richtige zur richtigen Zeit auf die richtige Art und Weise zu tun. Aufrichtiges Wünschen führt zu einer Zuversichtlichen Erwartung, und diese wiederum muß durch Dauerhafte Nachfrage verstärkt werden. Diese drei können nicht fehlschlagen, das Erwünschte herbeizubringen, denn der Aufrichtige Wunsch ist das Gefühl, die Zuversichtliche Erwartung ist der Gedanke, und die Dauerhafte Nachfrage ist der Wille. Wie wir gesehen haben, gibt das Gefühl dem Gedanken Lebenskraft, und der Wille hält ihn fest, bis ihn das Gesetz des Wachstums schließlich zum Ausdruck bringt. >>> weiterlesen mit Teil 2 in den kommenden Tagen

Abschrift aus dem MASTER KEY SYSTEM© von Charles F. Haanel in der Erstübersetzung von Helmar Rudolph, von dem ich bereits vor längerer Zeit die Erlaubnis erhalten habe, Auszübe zu veröffentlichen, was ich nun wieder öfter tun werde. Es ist die für mich die Einzig wahre Version von mittlerweile untählig vielen Trittbrettfahrerübersetzungen und zudem voch viele praktische Hilfen bereit hält siehe www.mrmasterkey.com

Ich selbst arbeite seit geraumer Zeit mit brillianten Erfolgen mit dem MKS und stoße immer wieder an neue Grenzen, die sich mir mit dem Master Key System als neue Lösungs-ansätze präsentieren. Einer der wichtigsten Sätze von Charles Haanel jedoch muss ich noch einmal wiederholen, da es wirklich essentiell ist.
"...unglücklicherweise wird das alleinige Lesen diese Idee, die Du im Bewußtsein trägst, nicht verwirklichen. Es wird Dir noch nicht einmal helfen, dieses geistige Bild zu formen, noch weniger, es zur Darstellung zu bringen. Arbeit ist notwendig – harte, geistige Arbeit – die Art von Aufwand, die nur so wenige bereit sind zu leisten."
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Kommentare:

  1. Vielen Danke für diesen Beitrag(so frischt man die gedanken wieder auf) ich arbeite unbewusst schon sehr lange mit dieser Methode und hab mich immer gewundert und gefragt was mit mir nicht stimmt... irgendwann habe ich das Buch "The Secret" von einer Freundin empfohlen bekommen was mir viele Fragen beantwortet hat.Da sind auch ausschnitte von Charles F. Haanel drin was mich wieder erinnern lies das ich den namen schon malgelesen hatte..hier bei dir...Hier bin ich das erste mal auf The Master Key gestossen das war noch vor dem Buch und fand es damals schwieriger damit umzugehen weil ich selber für mich noch nicht wusste was genau das alles ist.. Was ich eigentlich mitteilen will ist "es funktioniert" man muss nur wissen wie ;-)

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  2. Guten Morgen
    Meiner Erfahrung nach gut machbar mit herzenswünschen. Kommt die Intension aus dem Herzen - wunderbar. Dann gehe man in die Vorstellung und fühle wie es wäre wenn es ist. Ich empfinde es als Gratwanderung in dieser entspannten Konzentration zu wisualisieren. Wie Jürgen schreibt ist es harte Arbeit. Ein Weg der fließt und mich mir bewußt macht. Und ich bin mittendrinn. Alte bzw. indigene Völker beten auf diese Art und Weise z.B. um Regen.
    Auf gehts, Übung macht den Meister. Für eine schöne Welt!!!!!!
    Mrs. Buffalo

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  3. Wenn wir diese Information ernst nehmen - und ohne Zweifel ist sie ernst zu nehmen - dann sollten wir in der Konsequenz wirklich damit beginnen, in unseren Visionen die Welt zu erschaffen, die wir uns wünschen. Nicht so viel Energie den Horrorszenarien geben, oder? Vielleicht liegen die eingefleischten Esoteriker gar nicht so schief. Vielleicht sollten wir uns da eine dicke Scheibe abschneiden und die Welt visualisieren, die wir wollen!!! Eine Welt, die von Liebe und Frieden regiert wird. Wo wir einander und die Natur achten und entsprechend miteinander und mit der Natur umgehen z.B. - Nur so ein Gedanke zum Wochenanfang!

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  4. Auch ich möchte mich für diesen Beitrag bedanken. Erst als Erwachsene habe ich irgendwann erkannt, daß sich viele Bilder in meinem Kopf eines Tages in Realität verwandelten (negative als auch positive), ohne zu wissen, wie es funktionierte. Seit vielen Jahren ist die Visualisierung dessen, was ich mir erträume, der Antrieb, der mich immer wieder mit Glück und kleinen Erfolgen belohnt. Früher habe ich mich immer für ein bißchen verrückt gehalten, weil ich keine Erklärung für das eintreten meiner Bilder in die Realität hatte. Irgendwann kreierte ich für mich den Satz "Ich erinnere mich an die Zukunft" (sicher auch schon von anderen formuliert), und ich versuche anderen zu erklären, wie es funktioniert. Ich habe nie etwas von Charles F. Haanel gelesen, aber für alle, die an dieser Art Theorie zweifeln - ich weiß, daß jeder sich an seine Zukunft erinnern kann, wenn er es zuläßt. Wichtig ist vor allem, daß die negativen Erinnerungen nicht weitergesponnen werden, denn gerade diese Visionen sind es, die uns auf dem Weg zu den guten Wünschen immer wieder aufhalten oder in die falsche Richtung lenken.
    Ich weiß das aus eigener Erfahrung, denn gerade in diesen Tagen wurde einer meiner größten Wünsche endlich zur Realität - zum ersten Mal visualisiert, als ich dreizehn Jahre alt war. Ich habe die 50 bereits überschritten. Hätte ich die Methode damals schon verstanden und erkannt, wozu ich eigentlich fähig bin, was wäre mir alles erspart geblieben.
    Allerdings - ich gebe Hanel und Mr. Flare recht - "Arbeit ist notwendig – harte, geistige Arbeit – die Art von Aufwand, die nur so wenige bereit sind zu leisten."
    An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Mr. Flare für die Beharrlichkeit und den Mut, uns alle immer wieder darauf aufmerksam zu machen, wie "unaufmerksam" die meisten von uns sind. Noch nie war unsere Welt so voller Taubheit, Blindheit und Stummheit. Es ist unsere Welt, wir haben im Moment nur diese eine, und wir sollten alles daran setzen, sie so zu erhalten, daß jeder darin glücklich sein kann.
    Ich glaube unerschütterlich an diese Möglichkeit!
    Leo P.

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  5. Positiv denken im Allgemeinen kann ja nicht schaden, und ja, es gibt nichts in der Welt, was nicht Gedankenstoff enthält und kein Gedanke, der nicht mit bau in dieser Welt. Nur wenn man diese Information zu ernst nimmt, den wirklich hintergrund/mechanismus nicht kennt,so ist man den ganzen Zeit damit beschäftig die Gedanken zu Kontrollieren, wollen Ergebnisse sehen, sind gedanklich ständig beschäftigt im Kopf. Stell euch vor, Ihr macht was beim Visualisieren falsch, das Ergebnis entspricht nicht euren Erwartungen. Wer hat Schuld? Welch riesiger Konflikt, nicht wahr.

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    1. Es gibt keine Schuld - daher auch keinen Konflikt.
      Schuld ist ein Machtkonzept, das zur Unterdrückung eigenständigen Denkens und Handelns dient. (ähnlich wie "Sünde" oder "Erfolg")

      Es gibt nur Verantwortung, die wir haben und die uns keiner abnehmen kann - wir sind für alles verantwortlich, was in unserem Leben "passiert" - für alles was wir tun, was wir nicht tun und was wir geschehen lassen...

      Und: allgemein "positiv denken" ist nicht die Lösung - "bewußt positiv denken" schon eher - und stets den Bauch (die Emotionen) und das Herz (den Gottesfunken) mit "befragen" - der Verstand allein bringt uns nicht weiter, aber das Herz weiß immer, was "richtig" für uns ist - so wie es ist, so ist es gut - zweifle nie an Deinem Leben, es ist alles gut und richtig - nimm es in die Hand und gestalte es, aber "höre" auf die Signale, die es Dir "sendet"...

      LG
      Heinz

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    2. Danke für den Spiegel ;-)

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  6. Meiner Erfahrung nach reicht es, sich ein ungefähres - auch symbolisches Bild - zu machen. Beispiel der berühmte Goldkreis, in dem man sich befindet, in den man Geld regnen lässt, es dann einsammelt und hinter sich aufstapelt. Wirkt und muss nicht bis ins letzte Detail ausgefeilt sein. Da hier das Unterbewusstsein am Werke ist, ist zu genaue Visualisierung/ Detailierung auch fehl am Platze, da sonst der bewusste Verstand zu stark konterkarieren kann. Also eher locker bleiben.

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    1. Unterschiedliche meinungen und Erfahrungen muss es auch geben.
      Ich beschäftige mich (und praktiziere) seit über 30 Jahren mit dem Thema Zielsetzung und Erreichung auch beruflich als Führungskraft und Berater und kann nur sagen:

      aus einer ungefägren Zielsetzung kann auch nur eine ungefähre Zielereichung erfolgen, denn sonst kommen wir wieder in die Zufallsquoten unterhalb von 20%.

      wem das genügt, ok. Wer aber was beWEGen will (was auch immer) kan sich nicht auf Zufälle verlassen. Das betrifft jedenfalls 98% der Menschen aber Ausnahmen gibt es immer.

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    2. zusatz zum verdeutlichen:

      stellen Sie sich einmal vor, wie Ihr Haus sussehen würe und wie lange es halten würde, wenn der Architekt sich nur auf eine Bierdeckelskizze verlassen hätte.

      und Übrigens: die meisten Menschen planen ihren Urlaub akribischer als ihr gesamtes Leben!

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    3. "Nur in meinem Kopf"http://www.youtube.com/watch?v=bVvZCisUuzc

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  7. "Da pochen wir nun stolz auf unseren freien Willen und glauben Handlungsfreiheit zu haben in allem, was wir tun, und sind in Wirklichkeit nur klägliche Marionetten in der Hand unserer Vorstellungskraft. Wir hören erst auf, Marionetten zu sein, wenn wir gelernt haben, unsere Vorstellungskraft zu meistern."
    Coué zeigte jährlich zehntausenden Hilfesuchenden aus aller Welt, was mit der VORSTELLUNGSKRAFT möglich ist. Ein konkretes praktisches Beispiel, das sich jeder, der ähnlich erfolgreich werden will, gut anschauen sollte.
    Freundlich grüßt
    Franz Josef Neffe

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  8. Ende der Arbeitsteilung

    Sind die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (die Makroökonomie, insbesondere die Bodenordnung) und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung (das Geld) fehlerhaft, ist alles fehlerhaft, was das menschliche Zusammenleben im weitesten Sinne betrifft. Angebot und Nachfrage sind nicht im Gleichgewicht, es entstehen Konjunkturen und Krisen, systemische Ungerechtigkeit, der Zwang zur Lüge, Bürger- und Völkerkriege, Umweltverschmutzung und -zerstörung, Terrorismus, Kriminalität, materielle und geistige Massenarmut, Fehlernährung – bis hin zur genetischen Degeneration.

    Was Zivilisation ist, findet sich ab Genesis_2,4b als "Paradies", und die Ursache, warum die Menschheit bis heute nicht zivilisiert ist, unter Genesis_3 als "Erbsünde" mit genialen archetypischen Bildern und Metaphern exakt umschrieben. Der religiöse "Normalbürger" erkennt die zahlreichen Negativsymptome der "Mutter aller Zivilisationsprobleme" nicht als deren zwangsläufige Folgen, sondern interpretiert sie als vermeintliche Folgen einer "Sündhaftigkeit des Menschen" – die durch eine "Moral" zu verbessern sein müsste.

    Die vom "Normalbürger" als "vernünftig" gedachten Moralvorstellungen bestimmten die Kulturentwicklung über Jahrtausende und führten dazu, dass die wahre Zivilisation nicht nur allgemein unverstanden blieb, obwohl sie nach dem tatsächlichen Stand des Wissens längst verwirklicht sein müsste, sondern die "Moral" von der "etablierten Wissenschaft" sogar als "entscheidender Vorteil" des Menschen in der gesamten Evolution angesehen wird.

    Unterstützt wird die "Moral" von der Religion, deren Aufgabe es war, die Erbsünde – solange noch niemand wusste, wie sie zu überwinden ist – aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden, damit das, was wir heute "moderne Zivilisation" nennen, überhaupt entstehen konnte; denn kein vernünftiger – nicht religiös verblendeter – Mensch wäre dazu bereit, in einer a priori fehlerhaften Arbeitsteilung zu arbeiten, wenn er weiß, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist.

    Damit wurde der Krieg zum "Vater aller Dinge", was er jedoch nur solange sein konnte, wie es noch keine Atomwaffen gab! Das heißt nun nicht, dass ein "Frieden durch ultimative Abschreckung" möglich wäre. Um die ganze "moderne Zivilisation" – von einem Tag auf den anderen – auszulöschen, ist es nicht erforderlich, dass irgendein wahnsinniger Präsident den "roten Knopf" betätigt – es reicht schon aus, wenn wir gar nichts machen.

    In der Heiligen Schrift heißt das Ende der Arbeitsteilung "Armageddon"; so genannte "Wirtschaftsexperten" und "Spitzenpolitiker" schwafeln irgendwas von "Finanzkrise"; und wer etwas von Makroökonomie versteht, nennt diese größte anzunehmende Katastrophe der Weltkulturgeschichte - nach J. M. Keynes - globale Liquiditätsfalle!

    Glaube Aberglaube Unglaube

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..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Napoleon Bonaparte (1769-1821) über die Deutschen