28. Januar 2013

Wintertreff finales Update

Ich bin wieder Zuhause. Etwas müde, nicht erfroren oder sonstigen gesundheitlichen Schäden und gut gelaunt. Mein letztes Camping ist ca. 35 Jahre her, mein letztes Survivaltraining 3 Monate, ich binn also dicht der typische Outdoorfreak.

Impressionen vom L & M Wintertreff




Tag 1 Donnerstag

Autobahn Abfahrt Kulmbach -3 grad und wenig Schnee. Scheint ja ein lockeres Event zu werden. Aber nach wenigen Minuten wird mir klar, mit jeden 10 km die ich näher an mein Ziel im Frankenwald komme, nimmt die Temperatur um ca. 1 grad in den Minusbereich ab und die Schneehöhe steigt. 

Angekommen an der EffelterMühle in einem Seitental, am Arsch der Welt (aber ein wirklich schöner Arsch) hat es ca. 20 cm schönen lockeren Schnee und Minus 7 grad um 15:30 Uhr. Das wird heute Nacht schon noch lustig werden, vermute ich. Denn außer einzelnen Survivaltrainings und meinen Militärerfahrungen vor über 30 Jahren, bin ich eigentlich nur schön geheizte Hotels oder mein eigenes Bett gewohnt.

Das schöne an diesem Ort aber ist (ausser der Landschaft), hier gibt es keinen Handyempfang für keines der Netze. Geile Geschichte, denn nach solch einer stelle sucht man sich in Deutschland ja die Finger wund.


Nun aber schon der erste Test. Zelt aufbauen, solange es noch hell ist. Schon beim auspacken fiel mir ein, dass ich nicht getan habe, was ich euch allen empfohlen hatte. Den Zeltaufbau in angenehmer Atmosphäre zu testen, damit es im Ernstfall auch funktioniert. Und es kam, wie es kommen sollte. Ich hatte das Zelt natürlich nicht schon einmal aufgebaut als es warm war, sondern gleich in die Vollen. 
Der Wind Pfiff, die Finger waren nach 2 min eiskalt und die Schnüre mussten auch mit eiskalten Fingern noch geknotet werden. Das hätte ich auch gemütlich vor Monaten im Garten machen können. Hektisch werden dann die Fieberglasstangen rausgezogen (ehrlich gesagt, rausgerissen weil es einfach scheisse kalt war, und wieder sollte es kommen wie fast schon vorausgesehen. Die Gummis reissen aus und nun muss ich in der Schweinekälte die Gummibänder wieder in das Fieberglasgestänge fummeln, während der Wind sie dauernd wieder wegfegt. Ok nach 15 Minuten steht das Zelt, die Finger sind blau und ich sauer auf mich selbst. Es war als Notzelt gedacht und deshalb sehr preiswert für 24,99 € gekauft. Fazit des ersten Tests, als hätte ich es beim Kauf schon ahnen können: Das Zelt ist durchgefallen, denn ich bin sicher, wenn ich die Reissverschlüsse bei Minus 7 grad zuziehe, wird es wohl ein Einmalzelt statt Einmannzelt werden aber so war es ja nicht gedacht. Aber auf ein Notzelt sollte man sich im Notfall auch verlassen können. Zum Lagern meines Rucksacks, der auch viel zu schwer geworden ist, reicht es aber aus.

Der Biwaksack, von der niederländischen Armee, gebraucht für 59€ beim Ranger-Shop bestellt (die machen übrigens auch unsere Fluchtrucksäcke fertig) ist hingegen in 2 Minuten voll einsatzbereit. Wasserdicht, atmungsaktiv und mit einem Glasfieberbügel am Kopf, für entspanntes schlafen ohne "Gefummel" im Gesicht. Vorteil für Krisenfälle in denen auch Militäreinsätze vorkommen können (Ausgangssperre, oder militärische Konflikte); er hat eine Anti-Infrarotbeschichtung, so dass man auch mit Infrarotgeräten in der Nacht nicht gefunden wird. Nachteil im Rettungsfall in den Bergen beim Wandern, Suchtrupps die Dich als Verunglückten mit Infrarot Geräten suchen, werden Dich dann auch nicht finden, solange Du in dem Sack schläfst. Aber... der ist um ein Vielfaches kleiner und leichter als ein Zelt und bringt dir noch zusätzliche 2-3 Grad Reserve beim Schlafsack.
Prädikat empfehlenswert. Solche Systeme kosten neu bei Carinthia zwischen 400 und 600€. 

Was braucht man im Notfall dann noch? Ah, was Warmes zu trinken. Der Schweizer Notkocher (2,95€) mit Edelstahl Becher für 5,95€ . Sollte für eine Mahlzeit oder einen Becher heissen Tee zum Aufwärmen ausreichen. Die Handhabung ist einfach. Aufschrauben, Folie aufschneiden, Kochaufsatz drauf, anzünden und Becher mit Schnee (oder Wasser) draufsetzen. Funktioniert bestens, kann ich empfehlen und reicht für die Erwärmung einer Mahlzeit im Megastau oder im Notfall völlig aus.

Aber.... Nur dann, wenn ihr darauf achtet, dass der Untergrund eben ist und kein Permafrostboden, der beginnt aufzutauen, wenn der Kocher den Boden erhitzt. Auch das solltet ihr einmal Zuhause testen. Mein Ergebnis war: völliger Ausfall des dringend benötigten heissen Tees , denn just als der Schnee getaut war und das Wasser heiss wurde, wurde auch die Wiese darunter warm und der Kocher neigte sich gefährlich zur Seite, bis der Becher mit dem schon heissen Wasser im Schnee daneben landete. Mr. Bean lässt grüssen nur war keine Kamera dabei. Das war nicht wirklich clever, bzw. typisch, wenn man die Dinge nicht vorher in ruhe ausprobiert. Sagte ich doch immer! Zum Glück gab es heissen Tee in der Scheune nebenan. Im Ernstfall jedoch wäre das nicht lustig, denn für einen weiteren Becher hätte die Brennpaste bei diesem starken Wind wohl nicht mehr ausgereicht. Also: Produkt gut, Anwender durchgefallen.

Der Test heute in der ersten Nacht: Eine billige Not Isomatte, der Biwaksack der NL Armee und ein Schlafsack Carinthia Defense 4 der laut Hersteller Komfort bis Minus 15 Grad verspricht. Eines ist aber jetzt schon klar, mit jedem Einsteigen in den Biwaksack schleppe ich ca. 200 g Schnee mit rein. Auch das will geübt sein.
Ein Gedanke beschleicht mich aber schon vor der ersten Nacht (die sicher scheisse kalt wird) ... Ich hätte besser ein Wüstencamp buchen sollen. Die Temperaturen liegen mir mehr und Sand im Schlafsack schmilzt auch nicht zu Wasser!

Fazit des ersten Tages (oder der ersten Stunden) es ist kalt und so brauche ich sicher mentalen Beistand aber es geht dennoch, wenn man weiss wie. Morgen geht es weiter mit weiteren Berichten und Tests. Wer weitere Impressionen aus den Vorjahren sehen will, wird HIER fündig



Wer sich einen teuren HOBO Ofen sparen will, kann sich auch einen Kocher selbst bauen.

Kommentare:

  1. Das sieht ja super aus. Mal schauen ob ich das nächste mal nicht auch mal Winterbiwak ausprobieren will. Danke für den tollen Beitrag Mr. Flare.

    LG J.dAg....

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    1. es war eine echte Bereicherung, sowohl von den Erfahrungen als auch den menschen die ich dort getroffen habe. - lohnenswert!

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    2. Noch was gefunden und geteilt. http://www.bushcraft-essentials.com/

      LG Jochen dAg....

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    3. danke Jochen habe ich gleich ergänzt - ja es gibt viele Möglichkeiten so auch die Firebox obwohl sie recht teuer ist

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  2. Echt das gibt´s noch einen Ort ohne Handyempfang. Das würde mich interessieren wo noch überall.

    Aber wenn man das öffentlich macht müsste man ja schon wieder befürchten, dass irgendein dusseliger Anbieter da gleich nen Masten hinstellen will.

    Das mit dem Schlafsack muss ich auch noch mal überprüfen, meiner ist schon mistalt und ich weiss nicht wie outdoortauglich der überhaupt noch ist.

    Also ich bin für 25-30 Grad mit Sonnenschein und leichtem Wind aber wenn ich wählen müsste ob Wüste oder eisige Landschaft dann hätte ich echt´ n Problem, denn sengende Hitze, Sandstürme und unerträglicher Durst find ich auch extrem übel.

    Schöne Woche wünscht Melissa

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    1. hallo Melissa keine Angst da dort kaum jemand mobilversorgung benötigt wäre denen das zu teuer.

      Eine Karte in der man nach orten mit weissen (grünen) Flecken suchan kann gibt es hier

      http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland/0,12418,15400-_,00.html

      http://www.vodafone.de/business/firmenkunden/netzabdeckung.html

      sowas gibt es bei allen anbietern alle 4 prüfen dann bist Du sicher

      Wichtig beim Schlafsack ist eine gute Isomatte!

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    2. Zusatz: der Schlafsacke den ich habe bibt es auch gebraucht für weniger als die Hälfte hier

      http://www.ranger-shop.de/Alles-fuer-draussen/Outdoor:-Lagerplatz/Schlafsaecke-unter-10-Grad/Bundeswehr-Schlafsack-Allgemein-II.html

      Baugleiches Modell der Bundeswehr.

      achtem müsst Ihr auf solche Werte
      - untere Komfortbereichsgrenze: bis ca. - 15°C
      - untere Extrembereichsgrenze: bis ca. -35°C

      Extrembereich bedeutet für die meisten Menschen kurz vorm Erfrieren!

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  3. Hier eine kleine Funklochinsel in den Bergen nicht weit von Halle/Saale.
    War zur Kräutertagung im Harz, dort gab es keine Funkverbindung.
    Ein normales Telefon gibt es im Haus.... http://www.heimvolkshochschule-alterode.de/home.asp
    Dort ist man nicht zu erreichen :) :) :) auch nicht schlecht.
    Aber es ist schon zwei Jahre her, vielleicht hat sich das auch geändert.

    Sonnige Grüße
    Brigitte



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  4. cool, da bist du bei uns in der Nähe und machst dein Survivaltraining für den Notfallrucksack. Was ist eigentlich mit Notfallausrüstung für Hunde? Was muß man da beachten? Frag deshalb, weil du die Sachen für uns testest und uns immer gute Tipps gibst, ob da vielleicht die Möglichkeit besteht uns in Sachen Hunde-Notfallversorgung ebenfalls Tipps zu geben. Oder wo kann man sich da sonst gute und nützliche Tipps holen.
    Mach weiter so mit deiner Seite, das machst du echt toll. Ich bin regelmäßig hier und lese deine Beiträge, die immer interessant sind.
    Liebe Grüße aus KU

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    1. ich selbst habe keine Ahnung von Haustieren. Aber Wasser, Futter, Medikamente falls nötig und eine alternative Unterbringung sind wohl das Wesentlichste.

      Die NASA hat für Ihre Mitarbeiter diverse Verhaltensregeln und Checklisten auch für Haustiere erstellt.

      http://www.nasa.gov/centers/hq/pdf/552383main_484112main_Revised2_PetPlan_TAGGED.pdf

      links zu alle Checklisten findet Ihr hier
      http://z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.de/2011/06/nasa-gibt-vorsorgeempfehlungen-fur.html

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    2. Ich bin seit Jahren in der nördlichen Hemisphäre mit meinen (2)Hunden ganzjährig unterwegs. Jeder Hund trägt sein Bündel selbst. Inhalt: pers. Schlafdecke; für min. 10 Tage Kraftfutter (Tagesportion bei einem 30-40Kg Hund = ca.100-150 gr); Lekkerlies/Kauknochen; spez. Laufsocken für die Pfoten; Pflegematerialien=Zeckenzange; Pinzette; Läusekamm und Fellbürste; Wattestäbchen (besonders bei langohrigen); Antiwurmmittel; Kräutersalbe gegen wunde Pfoten; kleinere Blessuren. Ansonsten natürlich die üblichen Impfungen - zur Not auch von einem "befreundeten" oder "verständnisvollen" Tierarzt ein paar vorgefertigte Spritzen mitgeben lassen.
      Im großen und ganzen kommen die Hunde mit dem ganz gut zurecht, was die Natur ihnen bietet. Meine "verfeinern" ihren Speiseplan auch schon mal mit selbstgefangenen Mäusen oder Erdhörnchen. Auf das was auf meinem Teller übrig bleibt lauern sie sowieso :-))

      John

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    3. Danke für den Tip, John.
      Zum Thema Impfen ein kurzer Denkanstoß:
      ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe sie immer geimpft, entwurmt etc. Mittlerweile bin ich der Meinung das nicht jede Impfung gut ist, für mich käme nur noch die Tollwutimpfung in Frage, wie siehst du das John?
      Auch ein Tierarzt will leben, ich traue keinem mehr so schnell, habe vor langer Zeit schlechte Erfahrung gemacht die dann auch sehr weh getan hat (das zum Verlust meines Hundes geführt hat).
      Impfen kann nicht gesund sein, weder für uns Menschen noch für unsere Hunde und unsere anderen Haustiere sowie Nutztiere. Ich bin mir auch sicher das viele Kinderkrankheiten erst durch das Impfen als Folge von Nebenwirkungen auftreten. Das selbe trifft mit Sicherheit auch auf unsere Haustiere und Nutztiere zu. Bei einer Impfung verdienen die Ärzte mehr als bei einer normalen Untersuchung.
      Impfen, nein danke.

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    4. @anonym
      ...OK, Impfungen (Mehrzahl) war etwas irreführend. Ich halte für meine Freunde nur die Tollwutimpfung vor. Alles andere ist ausschließlich chemischer Sch... . Hinsichtlich Impfungen, ob human oder vet, gilt auch für mich: Weniger ist mehr. Es mag vielleicht paranoid klingen, aber wer weiß denn, was sie (die stattl. Impfstellen) dir in die Adern spritzen: "Och, wir impfen sie nur gegen die Grippe" - dabei bekommst Du dann ein Suchtmittel für die Dokusoaps in der Glotze, damit du schön ruhig bist, wenn der Staat dir wiedermal die Hosen auszieht. Klasse. Danke. Nein!
      Klar, Tierärzte wollen auch leben. Deshalb nimm nur einen, dem du wirklich vertrauen kannst; der das "System" auch durchschaut. Andererseits gibt's in der Natur auch jede Menge Medizin für z.B. Hunde.
      Ich selbst bin schon seit >30Jahren nicht mehr zu irgendeiner Impfung oder gar zum Arzt gegangen. Vielleicht bin ich gerade deshalb so gesund. Hatte mal Malaria - ein philippinische Schamane hat mich damals mit Wurzel- und Krötensud kuriert.
      Meine Tiere (=3 Hunde (der 3. bleibt immer bei meiner Partnerin in/an der Hütte, weil ihm meistens da wo ich unterwegs bin zu kalt ist); 12 Kaninchen; 10 Rens und 3 Highlands) versorge ich med. alle selbst, eben mit dem was die Natur mir so bietet. Und wenn alles nichts hilft (Achtung Ironie), dann gibts ja noch die Pfanne ;-).

      John

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    5. Find ich toll deine Einstellung, John. Ich werde es genauso tun was das impfen betrifft, sowohl bei meinem jetzigen Hund als auch bei dem der nach ihm mal kommen wird. Ich habe mich auch schon lange nicht mehr impfen lassen, und bin auch deiner Meinung das es in Mutter Natur genügend gibt um sich zu heilen.
      P.S. So wie es aussieht hast du ja einen kleinen Zoo, toll.

      Grüße aus KU

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    6. @anonym
      Wenns so nennen willst, OK. Dabei hatte ich diverses Federvieh noch gar nicht erwähnt :-).

      Nur es ist eben kein Zoo, sondern eine weitestgehend autarke Hofstelle(ca. 40ha). Nur für meine Fhrzge und Notstrom brauche ich manchmal noch Kraftstoff.
      Noch etwas ist bei der Betrachtung von "Notfall" und Hund sehr, sehr wichtig: UNBEDINGTES VERTRAUEN UND GEHORSAM zwischen Mensch und Tier (hier besonders Hund). Der/die Hund(e) sollte(n) unbedingt präzise und ohne Verzögerung auf deine Komandos hören. Nicht nur verbale, sondern auch durch Gestiken (z.B.eine einfach Handbewegung = Platz/Ruhe). Dies kann/wird gerade in Situationen, wo du evt. Menschenmassen oder Kontrollstellen umgehen musst, überlebenswichtig sein. Dies erreicht man allerdings nur durch viel, viel Zuneigung; Ausbildung und (ums mal mit den Worten von Mr. Flare zu sagen): üben, üben, üben ...
      Auch das wandern; in der freien Natur übernachten; gleich welchen Wetters; auch mal in einer belebten Stadt durch den Berufsverkehr zwängen; für Haustiere unnatürliche Geräusche; all das muss anerzogen; trainiert werden. Aber wenn du in einer Stadt wohnst, weiss du das sowieso.
      Wie gesagt, das was für den Menschen gilt: eben die Dinge sich anzueignen, gilt auch für Tiere. Nur dann kannst du mit ihnen zusammen die Kriesen dieser Welt überstehen. Und du wirst merken, ihr werded ein eingefleischtes Team werden.

      John

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    7. @ John danke, das sind sehr gute praktische Hinweise. Für Deine eingeschlagene Lebensweise beneide ich dich und wäre froh ich wäre schon soweit.

      Vielleicht können wir irgendwie mehr von Deinem Wissen und Erfahrungen zu den Lesern bringen? Finde ich sehr wertvoll.

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    8. @ John
      Ich würde auch gerne so wie du leben John, aber da gehören immer zwei dazu. Dies umzusetzen ist für meinen Mann nicht vorstellbar, er meint immer bei einem 11 Stunden Arbeitstag will er nicht noch sowas machen müssen.
      Das mit dem üben, üben mit dem Hund ist gar nicht so einfach. Mein Hund ist zwar lernfähig und er will arbeiten, aber manchmal ist er doch sehr ein Bock. Er versteht auch schnell, nur hat er eine blöde Angewohnheit, da in seinen Genen sprich Eltern, Großeltern usw. Schutzdiensthunde waren merkt man das auch bei ihm. So bald er etwas hört oder sieht fängt er an zu bellen und hört nicht gleich auf wenn ich es mit aus oder Schluß probiere, es ist zum verzweifeln. Er ist sehr wachsam, wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin. Wenn die ganze Familie unterwegs ist, habe ich festgestellt ist das nicht so. Unsere Hundetrainerin meinte dies würden wir ihm auch nicht abgewöhnen können, da er den Schutzhund in sich hat. Da wir uns am Anfang zu sehr auf unsere Hundetrainerin verlassen hatten, haben wir auch mit ihm als Welpen nicht so die Stadt besucht, sie meinte damals es wäre zu viel Streß für den kleinen Kerl. Jetzt ist unser Hund eineinviertel Jahre alt und ich versuche mit ihm auch da zu laufen wo wir Menschen begegnen, ist kein Problem aber ich schaffe es eben nicht immer.
      Hast du da irgendwelche Tipps bzw. wie hast du das mit deinen Hunden trainiert, nach Büchern? Wenn ja, kannst du mir da was empfehlen?
      Danke erst mal für deine guten Ratschläge.

      Grüße aus KU

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    9. @Mr.Flare
      "Beneiden" hat etwas mit "Neid" zu tun. Das möchte ich nicht. Glaub mir: Bis dahin wo/was ich jetzt bin, war es ein langer, schmerzhafter Weg. Wir haben beide, das hatte ich ja schon mal in PN geschrieben, in etwa die gleiche milit. Vita. danach habe ich milit. und humanitär viel Leid gesehen (u. auch tlws. mitverantwortet). Das hat mich kaputt gemacht. Erst als mich zwei "Gegner" anwerben und mit dem gleichen drogenverseuchten $ bezahlen wollten, bin ich ausgestiegen; bis hin zum psych. Zusamenbruch (such i.D. Blog nach Burn Out).
      "Mein Wissen und Erfahrungen an den Leser bringen?"
      Ich bin mit meinem jetzigen Exildasein vollauf beschäftigt. Endlich lebe ich wieder. Bin körperlich u. geistig wieder gesundet. Nein, Danke. Keinerlei Termine. Kein Muss. Nur kann. Oder auch nicht. Wenn jemand was wissen will, gibt es im Netz genügend Leute, die das gleiche Wissen propagieren(viele auch kostenlos=aber die Diskussion hatten wir beide ja schon). Es muss reichen, wenn ich hier, je nach meinen techn. Möglichkeiten, ab und an mal meinen Senf dazu gebe.
      Du wolltest mal wissen, wo ich lebe: 65° N +. Da will so schnell freiwillig keiner hin. Glaub mir.

      @anonym aus KU
      Wie und wo ich lebe? Siehe oben. Nimm Dir den 65.Breitengrad und schau mal, was es da auf dem Globus so gibt, und ob das gerade das richtige für Dich ist. Wir hatten hier diesen Winter schon mal 35°- (i.W: 35°minus!) Aber es gibt sicherlich auch angenehmere Orte, und wenn Dein Mann nicht mehr 11 Std für einen Sklavenbetrieb arbeiten will, sondern freiwillig 18 Std für sich und seine Familie, dann ist der nächste Schritt nicht weit. Zuerst muss die Veränderung im Kopf stattfinden.
      Was die Hundeausbildung angeht. Was hast Du für eien "Gefährten"? Auch ich bin mit Hunden aufgewachsen. Mein Vater hat Schäferhunde für die Polizei/Zoll ausgebildet. Glaub mir: Man kann auch aus einem Dackel einen "Kampfhund" machen. Auch ich war jahrelang auf dieser "klassischen" Schiene der Hundeerziehung (wie wahrscheinlich Deine Hundetrainerin auch).Vor ca. 10 Jahren bin ich auf eine Form der Hundeausbildung mit dem Namen: "Amichien Bonding" aufmerksam geworden. Diese Ausbildungsform wurde durch Jan Fennell in GB und weltweit populär gemacht. Einfach mal nach den beiden Begriffen (Amichien Bonding u./o Jan Fennell guugln). Konsequentes trainieren ist aber das A und O. Und immer mit viel Liebe und Geduld. Auch ein Wachhund kann lernen auf Komando sich ruhig zu verhalten. Meine 3 sind: Border; Samo und Drahthaar (das ist die, die hier immer so friert:-)).

      So, meine Batterie geht zur Neige. Bis bald mal wieder auf diesem Channel.
      John

      P.S. noch was zum Survival - für die, dies interessiert
      http://www.human-survival-project.de/html/projekt.html
      http://omega-force-survival-group.org/index.php

      Die Jungs sind nicht schlecht. Pfadfinder ;-) , aber nicht schlecht.

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    10. Hi John, ja ich verstehe. das Beneiden war nicht so gemeint :-) Ich würde gerne den Schritt auch gehen aber es fehlt mir in letzter Konsequenz der Mut dazu. das das nicht easy living war ist mir völlig klar.

      bis zur 69. Breite habe ich es in Norwegen auch schon geschafft, allerdings im Juli :-) traumhafte gegend.

      Alles GUTE - bis dann
      Jürgen

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    11. @John
      Wie du schon sagst, es muß erst im Kopf klick machen,dann ist der nächste Schritt nicht weit. Minus 35 Grad, boah ganz schon kalt, wäre nicht meins. Mir würden eher die wärmeren Gegenden liegen, da fühl ich mich erst wohl ab 28 Grad aufwärts. Da oben in eurer Gegend würd ich ja zum Eiszapfen werden,grrrrr.
      Ich habe einen ADSH als treuen Freund, einen ganz lieben Kerl. Was ist Samo für eine Rasse? Habe ich noch nie gehört.
      Dank dir für den Tip von Amichien Bonding, habe schon mal gegoogelt, ist sehr interessant. Werde mich damit auf jeden Fall mal näher beschäftigen.
      Danke nochmal
      Liebe Grüße aus KU

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    12. @John
      Hallo John,wir haben einen ADSH, ein ganz lieber Kerl.
      Danke für den Tip mit Amichien Bonding, hab mich schon mal im Internet durch gewühlt. Ein paar Sachen davon habe ich schon von unserer damaligen Hundetrainerin mitbekommen, es sind da aber noch Sachen dabei die kenne ich noch nicht und werde sie versuchen umzusetzen. Ich hoffe das es dann besser wird, ich weiß schon: üben, üben etc.

      Grüße, KU

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    13. @anonym aus KU
      ADSH. Also für diejenigen die hier nur mitlesen: ADSH=Altdeutscher Schäferhund=wesensverwandt mit dem dtsch. Schäferhund, aber etwas kleiner und höhere Reizschwelle. Dadurch sehr beliebt vor allem als Familienhund.
      Du hast damit einen sehr treuen Freund an Deiner Seite. Das bedingt aber auch,das er DICH als "Schutzgut" betrachtet (entnehme ich deinem früheren Kommentar oben). Du solltest also versuchen seinen "Beschützerinstinkt" gegen Null zu fahren. Heißt: Er fühlt sich Dir gegenüber als Boss verpflichtet. Nimm Ihm diese Verpflichtung ab. Wenn Ihr als Familie (mit Mann und Kiddys) unterwegs seid, hat er wahrscheinlich Deinen Mann als Rudelführer akzeptiert und bellt daher weniger als mit Dir allein.
      Von Jan Fennel gibts auch einpaar gute Bücher. Die helfen bestimmt. Ansonsten kann man (wenns finanz. passt) Sie auch in GB besuchen und direkt vor Ort lernen.
      Ein Samo? Dies ist eine Rasse aus Sibirien. Auch genannt als Samojeden Spitz. Ein toller Hütehund (verträgt sich absolut mit meinem "alten" Border) und ein klasse Schlittenführhund. Hab ihn vor Jahren von einem Lappen geschenkt bekommen.
      Ja, und was die "Gegend" hier angeht: Im Sommer haben wir auch schon mal 30°+ ;-() .
      Natürlich ist der nördl. Lebensraum nicht jedermanns Sache. Aber gerade das war für mich das Hauptaugenmerk um meinem früheren Leben/Wirken zu entkommen. Um wieder "Mensch" zu werden.
      Bei den südl. Gefilden bedenke: dort leben teilweise bis zu 1000 Individuen auf 1-10 km², mit allem positiv./negativ. Potenzial. Wie reagieren die auf eine Krise, gleich welcher Art?? Hier oben sinds in manchen Gegenden nur 1-2 / 1oo km²! Natürlich haben wir nicht gerade hinter jeder/m Ecke/Baum einen ICA (dtsch.=Supermarkt). Aber dafür leben wir mit und von der Natur. Hart aber herzlich!
      Wie willst Du ein Krisenscenario mit einem Mob von 1ootsd u.m. Chaoten überleben? Darüber solltest Du Dir Gedanken machen. Gegen Kälte kann man sich schützen!
      Die "Eingeborenen" hier oben beobachten zunächst einmal jeden Neuankömmling. Und man muss sich bewähren. Erst wenn du selbständig den 1. und 2. Winter überlebt hast, knüpfen sie Verbindung zu dir. Dann erst kannst du einer von ihnen werden. Oder verhungerst oder erfrierst. -35° (im Winter= Okt. bis April)hält die Massen aus dem Süden und die Turbanchaoten jedenfalls auf Distance.
      In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen anderen die Weisheit der Falken, die wenn alle anderen Vögel vorbei fliegen, sitzen bleiben, und nur dem Weg der Falken folgen.
      John

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  5. Hello Mr. Flare.
    Amüsant Dein Beitrag; selbstkritisch geschrieben; alle Achtung -- trotzdem "Pfadfinder" ;-))

    John

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  6. oh, so humorvoll, ehrlich und witzig geschrieben :)
    freu mich schon auf Weiteres am 15.02.
    herzlichen Gruß
    Anita

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Zitat des Jahres

..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Napoleon Bonaparte (1769-1821) über die Deutschen