15. Juli 2026

Stalingrad heute: Eine Stadt zwischen zwei Kriegen

 

Wolgograd verstehen heißt Geschichte verstehen Die Reportage von Patrik Baab ist weit mehr als ein Reisebericht. Sie ist der Versuch, einen Ort zu erklären, der das kollektive Gedächtnis Russlands bis heute prägt. Wolgograd – das frühere Stalingrad – steht nicht nur für eine der blutigsten Schlachten der Menschheitsgeschichte, sondern für den Wendepunkt im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Baab zeigt eine Stadt, deren Identität untrennbar mit dieser Geschichte verbunden ist. 

Er spricht mit Einwohnern über Erinnerung, Patriotismus, Krieg und Frieden und macht deutlich, warum der Sieg von Stalingrad für viele Russen bis heute Teil ihres nationalen Selbstverständnisses ist. Dabei verzichtet er weitgehend auf einfache Schwarz-Weiß-Bilder und vermittelt Eindrücke, die in westlichen Medien nur selten zu sehen sind. Gerade diese unmittelbaren Begegnungen mit den Menschen machen die Reportage so sehenswert. 

Vor genau einem Jahr hatte ich selbst die Gelegenheit, völlig ungeplant zum 80. Jahrestag des Sieges über Hitlerdeutschland in Wolgograd zu sein. Diese Reise hat mich tief berührt. Die stille Ehrfurcht der Menschen haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Als Deutscher wurde ich dort ausschließlich mit Freundlichkeit, Offenheit und Respekt empfangen. 

Trotz unserer gemeinsamen Geschichte habe ich keinen Hass erlebt – vielmehr den Wunsch nach Erinnerung und Frieden. Das hat mich nachhaltig beeindruckt. 

Gerade deshalb halte ich Reportagen wie diese für wichtig. Man muss nicht jede politische Sichtweise teilen. Aber wer andere Länder verstehen will, sollte bereit sein, ihnen zuzuhören und sich selbst ein Bild zu machen. Patrik Baab gelingt genau das: Er zeigt Menschen, Geschichte und Zusammenhänge – und erinnert daran, dass Verständnis immer mit dem Blick vor Ort beginnt. Vielen Dank, Herr Baab, für diese hervorragende und ausgewogene Reportage.

14. Juli 2026

KRISEN-UPDATE: Seid ihr bereit für den Ernstfall?


Krisenvorsorge: Warum wir uns auf das Unvorstellbare vorbereiten müssen

Stell dir vor, das Licht geht aus. Nicht für eine Stunde, sondern für Tage. Kein Internet, kein fließendes Wasser, kein GPS. Was wie der Plot eines Endzeitthrillers klingt, ist für den ehemaligen Fremdenlegionär und Überlebensexperten Thomas Gast ein realistisches Szenario für Westeuropa.

Steinhöfel warnt: „Infrastruktur zur Totalüberwachung“ – Chatkontrolle 1 ist nur der erste Schritt

4. Juli 2026

Wenn der Wecker härter trifft als die eigene Dummheit

Es war einer dieser Morgen, an denen die Sonne unbarmherzig auf den thüringischen Asphalt brennt und die Welt nach kaltem Kaffee, billigem Tabak und verpatzten Gelegenheiten schmeckt. Während die einen noch den Rausch der Nacht ausschlafen oder sich dreimal im Bett umdrehen, rollt die Bürokratie der Macht unbeirrt an.

Laut den aktuellen Pressemitteilungen begann der AfD-Bundesparteitag in der Messe Erfurt am Samstagmorgen **pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk** wenige Minuten nach 10:00 Uhr. Die Halle: voll besetzt mit rund 600 Delegierten. Der Grund für den reibungslosen Ablauf? Reines Timing. Schon mehr als zwei Stunden vor offiziellem Beginn hatte sich der Großteil der Delegierten auf das Gelände geschlichen. Sie wurden in Bussen, eskortiert von Hundertschaften der Polizei, einfach an den schläfrigen Außenposten vorbeigeschleust.

Das große kollektive Verschlafen

Und hier beginnt die Tragikomödie des Morgens. Das Bündnis „Widersetzen“ und die angeblich antifaschistischen Blockierer hatten das ganz große Drama angekündigt: Die Messe sollte komplett dichtgemacht, der Parteitag im Keim erstickt werden. Doch wer das System stürzen will, sollte vielleicht erst mal den eigenen Wecker bezwingen.

„Das Problem mit dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen voller Zweifel sind, während die Dummen voller Vertrauen sind – und die Aktivisten scheinbar einfach verdammt gern ausschlafen.“

Während ab 04:30 Uhr ein paar versprengte Frühaufsteher

24. Juni 2026

Details und der aktuelle Kenntnisstand zu dem bundesweiten Ausfall des digitalen Zugfunks **GSM-R** bei der Deutschen Bahn.

## 1. Was ist passiert? (Der Ablauf)
Am späten **Dienstagabend, den 23. Juni 2026, ab etwa 22:30 Uhr**, kam es zu einer massiven, flächendeckenden Störung des GSM-R-Netzes.
 * **Der Totalstopp:** Da der Zugfunk ein absolut kritisches Sicherheitsmedium ist – Lokführer und Fahrdienstleiter steuern darüber den Verkehr und setzen im Ernstfall Notrufe ab –, musste die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen **den gesamten Fern- und Güterverkehr sowie große Teile des Regional- und S-Bahn-Verkehrs** (u. a. in Berlin, München und Stuttgart) sofort stoppen.
 * **Die Auswirkung:** Züge wurden an Bahnhöfen zurückgehalten oder mussten den nächsten sicheren Halt ansteuern. Reisende saßen teils stundenlang fest.
 * **Die Entwarnung:** IT-Experten der Bahn arbeiteten unter Hochdruck. Kurz nach Mitternacht (gegen 00:03 Uhr) wurde die Ursache identifiziert, und gegen **00:50 Uhr meldete die DB Vollzug: Die Störung ist behoben**. Seit dem frühen Morgen läuft der Bahnverkehr wieder weitgehend reibungslos.
## 2. Erste Informationen zur Ursache
Die Deutsche Bahn gab bekannt, dass die Ursache in einer **schwerwiegenden IT-Störung** lag, die das Kommunikationsnetz lahmlegte.
 * **Das offizielle Statement:** Die Bahn bestätigte zwar zügig, die genaue Fehlerquelle lokalisiert und behoben zu haben, hielt sich mit **technischen Details im Detail jedoch zunächst bedeckt**.
 * **Keine Hinweise auf Sabotage:** Anders als beim großen GSM-R-Ausfall im Oktober 2022 in Norddeutschland (als zwei wichtige, redundante Glasfaserkabel in Berlin und Herne gezielt durchtrennt wurden) deutet im aktuellen Fall nach ersten Erkenntnissen alles auf ein **internes, rein technisches IT-Problem** oder Software-Versagen innerhalb der Netzinfrastruktur hin.
## 3. Warum führt ein GSM-R-Ausfall sofort zum Chaos?
Das GSM-R-Netz ist ein vom öffentlichen Mobilfunk komplett autarkes und geschütztes Netz. Es bildet das Nervensystem des modernen Schienenverkehrs:
 * **Sprechfunk & Notruf:** Lokführer und Leitstellen kommunizieren darüber permanent. Fällt es aus, können bei Gefahren keine blitzschnellen Notrufe an alle Züge in einem Bereich gesendet werden.
 * **ETCS-Schnittstelle:** Das moderne europäische Zugbeeinflussungssystem (ETCS) basiert teilweise auf der Datenübertragung via GSM-R. Ohne Funk fehlt den Zügen die digitale „Erlaubnis“ zur Weiterfahrt.
> **Fazit:** Die Bahn hat das Problem zwar innerhalb von knapp zweieinhalb Stunden über ein Notfallsystem stabilisieren und beheben können, Verbände (wie die der privaten Güterbahnen) fordern nun jedoch eine lückenlose Aufarbeitung, wie ein solches Single-Point-of-Failure-Szenario das gesamte Land lahmlegen konnte.
 
War möglicherweise? Ein Sonnensturm der Auslöser?

 **GSM-R-Netz** basiert prinzipiell auf Funkwellen, die anfällig für kosmische Störungen sein können. Schaut man sich jedoch die aktuellen Weltraumwetter-Daten von gestern und heute an, lässt sich ein Sonnensturm als Ursache **nahezu sicher ausschließen**.
Hier ist die detaillierte Analyse der kosmischen Lage zum Zeitpunkt des Ausfalls (23. Juni):
## 1. Aktueller Zustand des Weltraumwetters (23./24. Juni)
Die US-Behörde NOAA (Space Weather Prediction Center) und andere Überwachungsdienste zeigen für den Zeitraum des Ausfalls ein **sehr ruhiges bis leicht angehobenes, aber unkritisches Niveau**:
 * **Geomagnetischer Sturm? Nein.** Es lag kein geomagnetischer Sturm vor. Der sogenannte Kp-Index (der die Störung des Erdmagnetfelds misst) bewegte sich am späten Dienstagabend in einem völlig normalen, grünen Bereich (Werte zwischen 2 und 3). Erst für den späten 24. Juni werden minimale „Streifschüsse“ von kleineren koronalen Massenauswürfen (CMEs) erwartet, die maximal zu leichten Schwankungen (Kp 3 bis 5) führen könnten – aber weit unter der Schwelle für technische Störungen liegen.
 * **Solar Flares? Keine akuten Starkereignisse.** Zwar dreht sich gerade wieder eine größere Fleckengruppe in Richtung Erde, am Dienstagabend gab es jedoch keine extremen X-Class-Flares (Starkereignisse), die einen plötzlichen Radio-Blackout auf der Nachtseite der Erde (wo sich Deutschland befand) hätten auslösen können.
## 2. Warum das Signalbild nicht zu einem Sonnensturm passt
Gegen die Theorie eines geomagnetischen Sturms oder Solar Flares sprechen zudem die technischen Rahmenbedingungen des GSM-R-Netzes und der Art des Ausfalls:
 * **Lokales vs. globales Phänomen:** Ein Sonnensturm, der stark genug ist, um kritische Infrastruktur am Boden zu stören, betrifft meist großflächig ganze Hemisphären, Satellitennavigationssysteme (GPS) oder Hochspannungsnetze. Es gab jedoch weltweit keine Meldungen über zeitgleiche Ausfälle anderer Mobilfunk- oder Stromnetze.
 * **Frequenzbereich:** GSM-R nutzt Frequenzen im 900-MHz-Bereich. Kurzwelle (HF) ist extrem anfällig für solare Flares (Ionosphärenstörungen), aber bodengebundene UHF-Signale überbrücken nur kurze Distanzen zwischen Zug und Sendemast und dringen nicht tief in die anfälligen Schichten der Ionosphäre ein.
 * **Schnelle, gezielte Behebung:** Dass die IT-Experten der Bahn das Problem durch ein „Einspielen eines Software-Patches“ oder das „Umswitchen auf ein redundantes System“ (System-Reboot) binnen zweieinhalb Stunden punktuell lösen konnten, beweist, dass die Hardware und die Luft-Schnittstelle intakt waren. Bei einem echten elektromagnetischen Puls durch das Weltraumwetter wären physische Komponenten (wie Trafos oder Empfänger) beschädigt worden.
## Fazit
Es war ein verlockender Verdacht, da der Ausfall so plötzlich und flächendeckend auftrat. Die Daten der Astrophysiker bestätigen jedoch: **Die Sonne war zum Zeitpunkt des Bahn-Chaos friedlich.** Die Ursache liegt stattdessen sehr bodenständig in der Software-Architektur der Bahn – ein internes IT-Problem, vermutlich beim Routing oder in den zentralen Serverknoten (MSC) des Mobilfunknetzes, das die Authentifizierung der Züge im Netz blockiert hat.

12. Mai 2026

Leader versus Politiker Warum Deutschland heute mehr Verwalter als Gestalter hat

Vor einiger Zeit hatte ich auf meinem Business Blog einen Artikel Manager vs Leader geschrieben da auch in der Wirtschaft echte Leader immer seltener werden. https://salesgroup.wordpress.com/2024/04/29/fuhrungskraft-vs-manager-was-macht-wahre-leader-aus/

Heute vergleiche ich mal sehr sehr vorsichtig und höflich zurückhaltend Politiker vs- Leader



Es gibt Menschen, die ein Land führen. Und es gibt Menschen, die nur dessen Niedergang moderieren.

Der Unterschied ist gewaltig.

Ein Leader steht vorne, wenn es stürmt.
Ein Politiker unserer Zeit steht meistens hinter einer Pressemitteilung.

Der Leader übernimmt Verantwortung.
Der Politiker übernimmt Formulierungen aus dem Koalitionspapier.

Der Leader trifft Entscheidungen, obwohl sie unbequem sind.
Der Politiker gründet erst einmal einen Arbeitskreis, eine Kommission oder ein Sondergremium mit sieben Unterausschüssen und drei Pressesprechern. Bürokratie als Nebelmaschine. 🌫️

Deutschland leidet heute nicht an einem Mangel an Verwaltung.
Davon haben wir genug.
Excel-Tabellen, Gipfeltreffen, Strategiepapierchen und Talkshow-Sätze wachsen hier inzwischen schneller als Wohnraum oder Wirtschaftskraft.

Woran es fehlt, sind Persönlichkeiten.


Der Leader schafft Richtung. Der Politiker verwaltet Umfragen.

Ein echter Leader besitzt etwas, das heute fast ausgestorben wirkt: Haltung.

Nicht Meinung.
Nicht PR.
Nicht Framing.

Haltung.

Er sagt nicht jeden Morgen etwas anderes, weil

2. Mai 2026

"Gute Zeiten schaffen schwache Menschen, schwache Menschen schaffen schlechte Zeiten." Meine Diskussion mit der KI über die Zukunft Deutschlands


„Alles begann mit der Frage, welche Qualifikationen und Expertisen ein Friedrich Merz als heutiger Bundeskanzler eigentlich mitbringt, um Deutschland aus der aktuellen wirtschaftlichen Misere zu führen – einer Lage, für die seine Partei und die vorangegangenen Regierungen mitverantwortlich sind.

Obwohl oft betont wird, dass Merz aus der Wirtschaft kommt, habe ich aufgrund seines Verhaltens, seiner Führungsschwäche und mangelnden Empathie starke Zweifel daran, dass er die nötigen Fähigkeiten besitzt, ein ganzes Land aus der derzeitigen Krise zu leiten. 

Aus einer Diskussion mit einer KI hat sich daraus ein breiteres, sehr interessantes Thema entwickelt. Der Text spiegelt in dieser Phase zwar meine persönliche Meinung wider, diese wurde jedoch durch die Web-Analysen einer neutralen KI leider weitestgehend bestätigt. Ich finde den Austausch darüber spannend und mich würde sehr interessieren, was ihr dazu denkt.“ Meine Fragen und Antworten an die KI habe ich in FETT ROT markiert und die Antwort der KI (in diesem Falle Gemini) kursif dargestellt.  

Zeige mir die berufliche Historie von Fridrich Merz dem V.....fritz

Friedrich Merz blickt auf eine Karriere zurück, die so ziemlich

12. November 2025

Sun unleashes strongest solar flare of 2025, sparking radio blackouts across Africa and Europe

The X5.1-class eruption from sunspot AR4274 is this year's most powerful solar flare and Earth is in the firing line.

https://www.space.com/astronomy/sun/sun-unleashes-strongest-solar-flare-of-2025-sparking-radio-blackouts-across-africa-and-europe

31. Oktober 2025

Happy Halloween – oder: Wenn der Kürbis das Gehirn ersetzt

Ach, „Happy Halloween“ – dieser kulturbereichernde Import aus der großen McWelt. Einst ein Tag, an dem brave Europäer vielleicht mal ein Gedicht lernten oder ihre Großeltern besuchten, und heute? Heute schnitzen wir mit leuchtenden Augen Fruchtgemüse an, ziehen Plastikumhänge aus Fernost über und brüllen „Süßes oder Saures“, während wir geistig ungefähr auf dem Niveau eines vergessenen Toffees im Teppich vor uns hin schmelzen.

Natürlich, man darf ja nichts sagen. Halloween ist voll cool, sagen die Social-Media-Priester, während sie sich dritte-Hand-Vampirzähne einsetzen, um eine Tradition zu feiern, die bei uns ungefähr so viel authentische Verwurzelung hat wie eine Palme in der Arktis. Aber Hauptsache, das Gesicht ist bemalt, die Wohnung ist mit Plastikfledermäusen dekoriert, und irgendwo läuft eine Amazon-Wish-Version von „Monster Mash“.

21. September 2024

Doku: Krieg der Zukunft – wie Drohnen und autonome Waffen den Krieg verändern werden


Das Video thematisiert die wachsende Bedeutung autonomer Kampfdrohnen, die in Konflikten wie dem Ukraine-Krieg zunehmend eingesetzt werden. Beispiele sind die Kamikaze-Drohne Switchblade und „loitering munitions“, die von Supermächten bis hin zu Kleinstaaten produziert werden. Drohnenschwärme könnten gegnerische Verteidigungssysteme überwältigen. Diese Technologien werfen ethische und rechtliche Fragen auf: Wie viel Autonomie darf eine Waffe besitzen? Experten äußern Bedenken über die Regulierung und warnen vor einem Wettrüsten, bei dem Algorithmen möglicherweise über Leben und Tod entscheiden.

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Zitat des Jahres

..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Napoleon Bonaparte (1769-1821) über die Deutschen