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7. Mai 2016

Wenn das Weltraumwetter wütet - Einfach erklärt



Man mag von Herrn Lesch halten was man will, aber das hat er so schön erklärt, daß es jeder verstehen kann. Was er jedoch nicht erklärt hat, sind die Auswirkungen von Sonnenstürmen auf die Technik hier auf der Erde, denn es sind bei Weitem nicht nur die Satelliten betroffen. Und ich möchte meinen Kopf verwetten, das der Herr von der Rückversicherung der bei ihm angeblich angefragt hatte, nicht nur nach den Satelliten gefragt hatte. Denn dazu beschäftigen sich die Versicherer in der letzten Zeit viel zu sehr mit diesem Thema. [siehe auch Dokument der Rückversicherers Aon aus Australien]
Quelle: www.aon.com
Zitat Schweizer Bank: "Die Risiken des Weltraumwetters für Elektronik, Raumfahrt, Luftfahrt, Telekommunikation, Stromversorgung, Gas- und Ölindustrie sowie für Eisenbahnen sind keine blosse Theorie. Die Publikation «Space Weather ­ Gefahren aus dem Weltraum?» der Autoren Jansen, Pirjola und Favre wurde 2000 von Swiss Re Publishing herausgegeben und liefert etliche Schadenbeispiele, die den Gestirnen anzulasten sind. Für die Assekuranz steht die Frage im Vordergrund, ob für das Weltraumwetter überhaupt Prognosen lieferbar sind und unter welchen Voraussetzungen." 

21. Oktober 2014

Wachsende Wahrscheinlichkeit von weiteren X-Klasse Flares

Der riesige Sonnenfleck AR2192 ist in den letzten Tagen immer größer geworden. Seit gestern hat er sich um ca. 1/3 "vermehrt" so die Forscher des NASA Solar Dynamics Observatory. 

Die Chancen einer großen Explosion wurden am 20. Oktober von den NOAA Meteorologen für M-Klasse Flare auf 60% und X-Flares auf 20%.geschätzt. 

Vorgestern produzierten die Sonnenflecken einen Langzeit-X1-Flare und einen starken HF-Funk Blackout über Asien und Australien. Der nächste X-Flare, wenn er eintritt, wird noch intensiver geoeffective, da sich die Sonnenfleckengruppe der Erde zuwendet

Update: Es ist auf alle Fälle der bisher größte Sonnenfleck in diesem Sonnenzyklus. 


Updated at: 2014 Oct 20 2200 UTC
FLARE
0-24 hr
24-48 hr
CLASS M
60 %
60 %
CLASS X
20 %
20 %

Geomagnetic Storms:Probabilities for significant disturbances in Earth's magnetic field are given for three activity levels: activeminor stormsevere storm

12. September 2014

Polarlichter auch in Deutschland?

© Lijuan Guo Fotolia -
Heute Nacht wenn, dann allerdings ohne Schnee :-)
Am Abend des 10. September 2014 ereignete sich ab 19:46 Uhr MESZ eine Sonneneruption der stärksten Strahlungsklasse X. Ort des Ausbruchs war die aktive Region AR 2158 (siehe Haupttext). Sie war wesentlich stärker als die Eruption vom 9. September. Nachfolgend entwickelte sich ein starker koronaler Materie-Auswurf, der sich mit rund 1400 Kilometer pro Sekunde ausbreitet. Bilder der Sonnensonde Soho zeigen, dass die Hauptmasse des ausgeworfenen Materials wohl nördlich der Erde vorbeiziehen wird. Dennoch besteht die Möglichkeit eines starken magnetischen Sturms in der kommenden Nacht vom 11. auf den 12. September 2014, so dass es auch in unseren Breiten zu Polarlichterscheinungen kommen kann. Laut Modellen des Goddard Space Flight Center der NASA wird die die Hauptmasse des Auswurfs wohl am 12. September gegen 15:40 Uhr MESZ bei der Erde eintreffen, wenn in Mitteleuropa noch heller Tag ist. Die aktuellsten Informationen finden Sie im Forum des Arbeitskreises Meteore e. V. unter forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=1&t=55044. Quelle und weiterlesen HIER: 

UPDATE: Der erste von zwei CMEs die erwartet werden, ist angekommen und hat einen mittleren Sturm mit KP5 (G1-Klasse) ausgelöst. Der zweite und möglicherweise kräftigere CME ist immer noch unterwegs.

3. September 2014

Wenn die Sonne brodelt - Warum Sonnenstürme Navis und Stromversorgung bedrohen - Nicht neu aber immer noch aktuell

Quelle: www.heise.de/ct-tv
Unsere Sonne, sie sorgt für Licht, für Wärme. Ohne sie gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Doch in ihrer Kraft steckt auch eine Gefahr: So genannte Sonnenstürme können auf der Erde großen Schaden anrichten.  

Sonnenstürme können die Navigation von Schiffen stören, den Flugverkehr lahmlegen und sogar unser Stromnetz zusammen brechen lassen. Die Folge: Ein Chaos ungeahnten Ausmaßes.
Sonnenforscher, Volker Bothmer ist Deutschlands Experte auf dem Gebiet der Sonnenstürme. Seit 20 Jahren untersucht der Göttinger Weltraumphysiker die Sonne – und war an der Entwicklung eines Nasa-Sonnenbeobachtungsprojekts beteiligt. Jetzt schlägt er Alarm: die stürmische Sonne könnte uns schon bald sehr gefährlich werden. Zur Sendung des ct Magazins vom 20.11.2010

12. Mai 2014

CME der Carrington-Klasse, also ein solarer Supersturm verfehlte nur knapp die Erde!



Vom 8 -11 April trafen sich in Boulder, Colorado Wissenschaftler, Regierungsvertreter, Planer und andere Notfallorganisationen zu einem Space Weather-Workshop der NOAA um wieder einmal die Gefahren und Wahrscheinlichkeiten von Sonnenstürmen zu diskutieren. 

Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/SolarCycle
Da der aktuelle Sonnenzyklus wesentlich schwächer als üblich war, hätte man eine entspannte Atmosphäre erwarten können. Das Gegenteil war jedoch der Fall und die Säle und Tagungsräume waren erfüllt von  Diskussionen und Aufregung über einen intensiven Sonnensturm, der die Erde im Juli 2012 knapp verfehlte. (ich berichtete HIER)

Vor fast zwei Jahren, am 23. Juli 2012, wurde eine Plasmawolke oder "CME" von der Sonne ins All geschossen. Mit ca. 3000 km/s (also ca. 10,8 Millionen Stundenkilo-meter) war dieser CME mehr als vier mal schneller als eine typische Eruption. Als der Sturm durch die Umlaufbahn der Erde flog, war aber zum Glück die Erde an einer anderen Position. Stattdessen traf der Sturm den STEREO-A Satelliten. Nun haben Forscher festgestellt, daß dies einer der stärksten Stürme seit der Aufzeichnung war. 

"Er war vielleicht stärker als das Carrington-Ereignis selbst",

12. April 2014

Geomagnetischer Sturm im Gange

Aus aktuellem Anlass also nun doch ein kurzer Artikel. Die Ursache für den Sturm ist eine Fluktuation des interplanetaren Magnetfeldes (IMF). In den späten Stunden des 11. April kippte das Interplanetare Magnetfeld nach Süden und öffnete dadurch einen Riss in die Magnetosphäre der Erde. Dadurch könnte der Sonnenwind "einfliessen" um die Polarlichter auszulösen.
http://www.swpc.noaa.gov/alerts/k-index.html

Nur für die Apocalyptiker unter uns. So etwas kommt öfter mal vor und hat keine grösseren Auswirkungen auf unsere Infrastruktur. Elektrosensitive Menschen und Tiere jedoch könnten es spüren. Zum Archiv der aktuellsten Polarlichter geht es hier http://spaceweathergallery.com/aurora_gallery.html

6. März 2014

Kosmische Strahlung bestimmt das Klima - Deutsche Welle berichtet

Foto: NASA / SDO
Deutsche Welle - Das Klima ändert sich, jeder spricht von globaler Erwärmung. Ist daran tatsächlich das Treibhausgas CO2 schuld? Es gibt seriöse Wissenschaftler, die sagen nein. Für sie ist vor allem kosmische Strahlung verantwortlich.


Vor allem die Sonne und kosmische Strahlung, die von explodierenden Sternen in unserer Galaxie stammt, beeinflussen das Klima auf der Erde. Davon sind Wissenschaftler überzeugt, die auf der 4. Internationalen Klima und Energiekonferenz in München ihre Forschungsergebnisse vorgestellt haben.


Die Wissenschaftler bezweifeln, dass der steigende Anteil von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre Hauptverursacher einer globalen Erwärmung ist, wie vom UN-Weltklimarat (IPCC) behauptet. Allerdings seien die erforschten Zusammenhänge komplex. Sicher sei, dass die Menge an kosmischen Strahlen, die auf die Erdatmosphäre treffen, von der Sonnenaktivität abhängig ist.


Die Sonne schützt die Erde

9. Januar 2014

X - Class Flare - Ursachen und Folgen

Der X-Class Flare von gestern hat seine Ursache in einem der größten Sonnenflecken auf unserem Zentralgestirn. 

Just als die "Aktive Region" 1944 der Erde gegenüber stand, spuckte sie. Ein X.1 Class Flare ist für unsere Sicherheit auf der Erde nicht dramatisch. Lediglich Fluggäste in hohen Breiten sind von einer Gesundheitsgefährdung durch erhöhte radioaktive Strahlung ausgesetzt. (siehe auch HIER) Der
Halloween Storm im Oktober 2003, der in Schweden, Nordamerika und Kanada für Stromausfölle gesorgt hatte, war übrigens ein X17! Die Stärke der Auswirkungen auf unser Magnetfeld und unsere Systeme hängt zusätzlich auch von der Polarisierung ab, die jedoch erst gemessen werden wenn der CME die im Erdorbit fliegenden Satellitensysteme passiert hat.  

Was kommt die Tage: Die NOAA sagt einen geomagnetischen Sturm der Kategorie G3 vorher. Höchste Sturmstufe werden wie folgt für die nächsten Tage prognostiziert: 8. Januar: G1 -  9. Januar: G3 (Strong) 10. Januar: G3 (Strong) 

NOAA Space Weather Skala Beschreibungen finden Sie HIER


19. November 2013

X-Class Flare um 10.26 Uhr UT (11:26 MEZ)

Aus dem weitläufigen  Sonnenfleck AR1897 brach am 19. November um 10.26 Uhr UT ein X1-Klass Flare aus. Obwohl nicht direkt zur Erde gerichtet, hat der UV blitz eine Ionisationswelle in der oberen Atmosphäre über Europa, Afrika und Teilen Asiens ausgelöst berichten NOAA Forscher. Ein kurzer Blackout von HF Radiosignalen rund um die Pole könnte auch stattgefunden haben. Der CME ist wahrscheinlich nicht in Richtung Erde ausgerichtet. 

2. November 2013

Wie gefährlich sind koronale Massenauswürfe? Ein Rückblick auf das Carrington-Event von 1859

Von Carrington am 1. September 1859 skizzierte Sonnenflecken
Christian Reinboth ist Wirtschaftsinformatiker an einem auf die Photonik spezialisierten Institut der Hochschule Harz, an der er auch unterrichtet. Neben der Arbeit studiert er im Master-Studiengang Umweltwissen- schaften an der FU Hagen

In einem gut verständlichen und gut rechercheierten Aufsatz beschreibt er einen Teil der möglichen Auswirkungen eines Sonnensturms und betrachtet dabei die Historie. 

Zitat: Im Jahre 1859 beobachtete der britische Astronom Richard Carrington ein bis dato noch unbekanntes Sonnenphänomen, das vom stärksten geomagnetischen Sturm der letzten 500 Jahre begleitet wurde. Welchen Schaden könnte ein solches Ereignis heutzutage anrichten?

... Ein Sturm, der durchaus zerstörerische Kräfte freisetzte, wurden doch die an sich sehr reizvollen Erscheinungen am Nachthimmel vom teilweisen Zusammenbruch des damals jungen Telegrafensystems begleitet. Die durch den Sturm in die Leitungen induzierten Ströme sorgten für sprühende Funken, zerstörte Telegrafen und brennendes Papier. Tatsächlich waren sie so stark, dass sich auch von solchen Telegrafenstationen noch Nachrichten verschicken ließen, die man, um sie vor der Zerstörung zu bewahren, bereits von der Stromzufuhr getrennt hatte. [mehr]

27. Oktober 2013

Erneuter M-Class Flare und dennoch KEINE Gefahr!

Und wieder spuckt die Sonne, wie in den letzten Tagen so häufig. Am frühen Sonntag Nachmittag hat sich ein weiterer M-Class Flare ereignet. (siehe Grafik links)

In Summe sind es nun 39 Flares der C-Klasse  oder stärker. Nach wie vor gibt es jedoch keinerlei Gefahr, da auch der stärkste mit X2,1 vom 25.10. bei Weitem nicht das Potential hatte, einen Blackout zu verursachen.

Auroral disturbance sensitive people (ADSP), also Menschen die für solche Schwankungen
Ursprüngliche Voraussage
empfindsam sind (ca. 15-20%) 
werden in diesen Tagen allerdings wieder mit ihren üblichen Befindlichkeiten zu kämpfen haben. Ausführlicher beschrieben HIER 

Eigentlich war von den "Profis" ein Magnetsturm für den frühen Sonntagmorgen vorausgesagt, der jedoch bis jetzt nich eingetreten ist. Er wird nun non der NOAA für den 27-29. Oktober vorausgesagt. Details HIER.


Derzeit ist das Geomagnetische Feld völlig "ruhig", wie Ihr HIER an der aktuellen Anzeige erkennen könnt. Auch wenn von anderen Blogs befürchtet war, dass mehrere der CMEs zusammentreffen könnten, ist auf der Simulation deutlich zu sehen, dass die 3. unterschiedliche Richtungen haben und 2 davon maximal das Erdmagnetfeld etwas streifen könnten. Also NICHTS dramatisches!


Weltraumwetter - Neue Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe schreibt in seinem Magazin über Weltraumwetter und Stromausfälle. Lesen Sie dazu die Artikel auf den Seiten 24 und 29 - Risikomanagement am Beispiel der Stromversorgung - Weltraumwetter - Neue Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz?
 

24. Oktober 2013

Nahe am X-Class Flare

Der zur Erde gerichtete Sonnenfleck AR1877 brach am 24. Oktober kurz nach Mitternacht um 00:30 Uhr UT (02:30 MESZ) mit einer M9-Klasse Sonneneruption aus, nachdem aus den Sonnenflecken AR 1877 und AR 1875 gestern in Summe 12 Flares ausgespuckt wurden.

Active region                      Begin,     Max,         End, UT
Flare of class M9.3 1877 00:21:00 00:30:00 00:35:00



Solar flares yesterday
Active region                     Begin,      Max,        End, UT
Flare of class C3.3 1875 04:50:00 05:12:00 05:28:00
Flare of class C3.6 1875 06:00:00 06:04:00 06:08:00
Flare of class C1.3 1877 09:48:00 09:53:00 10:00:00
Flare of class C6.5 1875 11:11:00 11:17:00 11:21:00
Flare of class C1.8 1875 15:38:00 15:43:00 15:59:00
Flare of class C3.6 1875 17:04:00 17:20:00 17:31:00
Flare of class C2.2 1875 19:26:00 19:30:00 19:39:00
Flare of class M2.7 1875 20:41:00 20:53:00 20:59:00
Flare of class C4.1 0 21:57:00 22:04:00 22:13:00
Flare of class C8.7 0 22:18:00 22:26:00 22:31:00
Flare of class M1.4 1875 23:33:00 23:43:00 23:47:00
Flare of class M3.1 0 23:58:00 00:08:00 00:16:00
Quelle: www.tesis.lebedev.ru/en/sun_flares.html

Quelle; tesis
Der Flare erzeugte eine extreme UV-Strahlung, die sich in der eroberen Erdatmosphäre in einem kurzen HF Radio Blackout (R2) auf der sonnenbeschienenen Seite des Planeten ausgewirkt hatte. Mehr im Laufe des Tages


1. Oktober 2013

Ausbruch des Filaments vom 29.09.2013 und Auswirkungen auf biologische Systeme

credit: NASA/SDO/Helioviewer
Gestern Nachmittag berichtete ich über eine überraschende und spektakuläre Sonneneruption nachdem die Sonne seit einiger Zeit extrem unaktiv war. Am 29. September gegen 21:29 UT (=23:29 MESZ) brach ein Filament aus dem nordwestlichen Quadranten der Sonne mit einer sehr spektakulären Eruption aus. Es begann an der Oberfläche mit einer Größe von ca. 30-50 Erdendurchmesser oder ca. 380.000-640.000 Kilometern Ausdehnung. Nach einiger Zeit erreichte das Filament etwa den gesamten Durchmesser der Sonne in seiner Länge. Der Ausbruch erzeugte eine C 1.2 Sonneneruption, die entsprechendes Plasma in den Weltraum schleuderte. 

18. August 2013

NASA Artikel und Studie der NAS im Auftrag der NASA und der US Regierung

Space Weather Turns into an International Problem - Weltraumwetter wird zu einem internationalen Problem.
NASA Artikel vom 16.07.2010

Viele kennen vielleicht diese US Studie noch nicht, die sich mit den Gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von von Sonnenstürmen verursachten geomagnetischen Störungen  im erdmagnetfeld beschäftigt. Viele Andere haben sie vielleicht schon wieder verdrängt. Da wir aber kurz vor dem 2. Peak des Sonnenmaximums stehen, könnte es interessant sein, sich wieder einmal mit dem Thema zu beschäftigen. Denn die Auswirkungen von länger anhaltenden Stromausfällen, betreffen uns auch in Deutschland und diese wurden in einer eindrucksvollen Studie für den Deutschen Bundestag in 2011 erstellt.

Fazit aus der Deutschen Studie: nach 24-48 Stunden ist jegliche Versorgung der Bevölkerung in einen Katastrophenzustand übergegangen und die Sicherheit kann nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die US Studie geht noch weiter, dort erwarten die Spezialisten Stromausfälle nach einem Carrington-Ähnlichen Event auf der Sonne von 3 Monaten bis hin zu 2 Jahren, je nach Region.

28. Juni 2013

NASA meldet: CO2 kühlt Sonnensturm einfach weg!

EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie) schreibt: "Schon seit einiger Zeit ist die NASA dabei, die Ära von James Hansen, dem einflussreichsten Treibhausbefürworter, abzuschließen. Die NASA berichtet weniger über die Ergebnisse der mathematischen Modelle von James Hansen (Goddard Institute for Space Studies, New York City) für die Berechnung des Klimas in 100 Jahren, sondern über die Messergebnisse ihrer Weltraum-Instrumente. Sensationell ist dabei, dass über die Kühlwirkung von CO2 so offen gesprochen wird. Entscheidend ist dabei das Wort „Emission“ in größerer Höhe.

23. Mai 2013

Strahlungsturm weiter anhaltend - CME wird doch die Erde treffen

Der Radiation Storm (Strahlungsturm) aus dem M5 Class Filament von gestern ist immer noch im Gange und hat sich um die Erde noch weiter intensiviert. Derzeit ein S3 (stark) Sturm (siehe NOAA Skala). 

Was bedeutet dies: 
Biologisch: Strahlungsgefahr für Astro-nauten sowie Passagiere und Besatzungen in hoch fliegenden Flugzeugen in hohen Breiten können erhöter Strahlung ausgesetzt sein, deshalb werden meist die Flugrouten um die Polregionen umgeleitet. Satelliten können gestört werden und der HF Funkverkehr beeinträchtigt, sowie Navi- gationssysteme fehlerhaft arbeiten.
Sensitive Menschen werden es sowieso schon gespürt haben und es wird wohl noch etwas anhalten.  (aktuelle Werte HIER und HIER)

13. Mai 2013

X-Class Flare von der Sonne ins All unterwegs

In den frühen Morgenstunden hat eine Sonneneruption einen X 1,7 -Class Flare ins Weltall gespuckt. (Erläuterung in deutsch HIER)

Die Eruption begann gegen 03:53 Uhr MESZ, hatte gegen 04:17 Uhr MESZ Ihren Höhepunkt und flaute um 04:32 Uhr MESZ wieder ab. Vielleicht eine Erklärung für den einen oder Anderen, der senkrecht im Bett stand oder intensive Träume hatte (wobei das auch viele andere irdische Gründe haben kann!)
enn im Warntext der NOAA steht: "R3 Radio Blackout - Wide area blackout of HF", so ist dort NICHT ein Blackout der Stromversorgung gemeint sondern ein Ausfall der HF Funk- verbindungen. 
Dies beeinflusst den Funkverkehr der Militärs, des Flugverkehrs und der Amateurfunker. Die Satellitennavigation kann auch heute mal für eine Stunde gestört sein. Also wenn heute mal Euer NAVI spinnt, kennt Ihr den Grund. Gelegentlich habe ich selbst auch unerklärliche Abbrüche in der Handyverbindung festgestellt. Dann einfach nochmal wählen. Das kann passieren. Das wars aber denke ich auch schon. Obwohl es in diesem Jahr der erste X-Class Flare und der visher stärkste des Jahres 2013 war. Weder die Erde noch andere Planeten sind jedoch in der Sussrichtung. Mehr darüber später.

11. April 2013

Starke, zur Erde gerichtete Sonneneruption

Das Magnetfeld des Sonnenflecks AR1719 ist heute Vormittag gegen 07:16 UT (09:16 MESZ) mit einer M6-Class Sonneneruption ausgebrochen. SDO (Solar Dynamics Observatory) zeichnete die Explosion mit einem extremen ultravioletten Blitz auf.

Die ersten Daten lassen vermuten, dass der CME zur Erde gerichtet ist. Die Warn- meldung die heute morgen an den SMS Verteiler gegangen ist lautete im Original:

Xray Flare Alert - Earth orbiting satellites detected an M6-class solar flare at 2013-04-11 0722 UTC. Radiation storms and radio blackouts are possible.

Das bedeutet jedoch nicht eine Gefahr für Stromnetze, sondern lediglich Behinderungen im Flug- und Funkverkehr. Ebenso dürfen sich Aurora- und Elektrosenitive nicht wundern wenn Ihr Körper oder Ihr Gehirn reagiert. Bleiben Sie dran für Updates zu dieser starken Explosion, die die erste seit vielen Wochen in dieser Stärke ist.

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Zitat des Jahres

..."Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.
Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden.
Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Napoleon Bonaparte (1769-1821) über die Deutschen